hl. Pius X., Motu Proprio „Praestantia Scripturae.
„Die täglich kühner werdenden Geister der Modernisten niederzuhalten, die mit Trugschlüssen und künstlichen Kniffen jeder Art nicht nur dem Dekret ”Lamentabili sane exitu”, das am 8. Juli dieses Jahres die Heilige Römische und Allgemeine Inquisition auf Unsern Befehl erlassen, sondern auch Unserer Enzyklika ”Pascendi DOMINICI gregis” vom 8. Sept. d. J. auszuweichen suchen, wiederholen und bekräftigen Wir KRAFT UNSERER APOSTOLISCHEN VOLLMACHT sowohl jenes Dekret der heiligen höchsten Kongregation als Unsere Enzyklika unter Hinzufügung der Strafen der EXKOMMUNIKATION gegen ihre Widersprecher. Und Wir erklären und bestimmen, dass, wenn jemand, was Gott verhüten möge, sich soweit in der Kühnheit versteigt, IRGEND EINE der oben erwähnten verworfenen Aufstellungen, Meinungen und Lehren der beiden Dokumente in Schutz zu nehmen, derselbe „IPSO FACTO“ (d. h. bereits durch die Tatsache) der Zensur verfällt, die in dem Kapitel; „Docentes” …Mehr
DAS HEILIGE OFFIZIUM ÜBER DIE ÄNDERUNG DER KONSEKRATIONSWORTE DES KELCHES.
DAS HEILIGE OFFIZIUM
ÜBER DIE ÄNDERUNG DER KONSEKRATIONSWORTE DES KELCHES
Am 24. Juli 1958, wenige Wochen vor dem Tode Pius XII. erließ das hl. Offizium folgende Mahnung (monitum), laut welcher es strikte untersagt ist, die Form der Konsekration des Kelches zu ändern oder auch nur die geringste Änderung in der Materie und Form der Sakramente überhaupt einzuführen:
"Diese heilige Kongregation hat erfahren, daß in der Übersetzung der neuen Karwochenordnung in die Volkssprache die Worte 'Mysterium fidei' in der Form der Konsekration des Kelches ausgelassen worden sind. Zudem ist berichtet worden, daß manche Priester diese Worte bei der Zelebration der Messe selbst aauslassen. Daher macht diese höchste Kongregation darauf aufmerksam, daß es nicht erlaubt ist (monet nefas esse), in eine so heilige Sache Änderungen einzuführen und die Ausgaben der liturgischen Bücher zu verstümmeln und zu fälschen (vgl. Can.1399,…Mehr
Kurze kritische Untersuchung des neuen “Ordo Missae“
Kurze kritische Untersuchung des neuen “Ordo Missae“
Als 1969 der „Novus Ordo Missae“ promulgiert werden sollte, erging an Paul VI. ein Brief, der ihn inständig bat, „uns nicht die Möglichkeit zu nehmen, auch in Zukunft das Missale Romanum des heiligen Pius V. zu verwenden, das sich in seiner unversehrten Gestalt als so fruchtbar erwiesen hat... und von der ganzen katholischen Welt so tief verehrt und geliebt wird.“ Unterzeichnete: die Kardinäle Ottaviani und Bacci.
Eine „Gruppe von Theologen, Liturgiewissenschaftlern und Seelsorgern“ hatte sich zusammengetan, um den „Novus Ordo“ genauer zu untersuchen. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass der „'Novus Ordo Missae' mit seinen neuen, verschieden interpretierbaren Elementen, die darin indirekt oder ausdrücklich deutlich werden, sowohl im Ganzen wie in den Einzelheiten ein auffallendes Abrücken von der katholischen Theologie der heiligen Messe dar(stellt), wie sie in der XXII. Sitzung …Mehr
Religionsfreiheit vor und nach dem 2. Vatikanum.
Religionsfreiheit vor und nach dem
2. Vatikanum
Eine Gegenüberstellung als Zusammenfassung
Von A. DE LASSUS
Heute wird der Ausdruck „Religionsfreiheit“ im Sinne von bürgerlicher und gesellschaftlicher Freiheit im religiösen Bereich verstanden, das heißt:
die bürgerliche Freiheit, als Einzelner oder als Gemeinschaft öffentlich religiöse Akte zu vollziehen (Kult, Propaganda, Glaubensbekenntnis, Mission...); diese Freiheit wird im Hinblick auf die Kirche ausgeübt und kann somit als das Recht definiert werden, vom Staat nicht am Vollzug
individueller oder gemeinschaftlicher religiöser Akte in der Öffentlichkeit
gehindert zu werden.
Die Religionsfreiheit wird traditionellerweise auch „Gewissens- und Kultusfreiheit“ genannt, der Ausdruck „Gewissensfreiheit“ bezieht sich auf individuelle öffentliche Akte, der Ausdruck „Kultusfreiheit“ auf
gemeinschaftliche öffentliche Akte.
.
Die traditionelle Lehre über die Religionsfreiheit
Nach der …Mehr
Die katholische Kirche duldet andere Religionen, akzeptiert sie aber nicht.
Ist ein Atheist im Himmel,weil er gut war? ?
www.katholisches.info/…/alle-sind-kinde…
„Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft.
„Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft,
weil wir aus unseren Kindern
keine wahren Christen machen wollen
und selbst keine wahren Christen sind.“
Der spanische Diplomat und Philosoph Juan Donoso Cortés lebte von 1809 bis 1853.
Für ihn war ein Kompromiss zwischen der Wahrheit des Katholischen und dem Irrtum der aus Aufklärung und Revolution geborenen modernen Häresien undenkbar. Der obige Satz steht im Zusammenhang mit einer Aussage über den Verlust christlicher Werte in der Gesellschaft; prophetisch, wenn man bedenkt, wie alt seine Aussagen sind:
„Die europäische Gesellschaft stirbt.
Ihre Extremitäten sind bereits kalt.
Bald wird es auch ihr Herz sein.
Und wissen Sie, warum sie stirbt?
Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist.
Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben.
Sie stirbt, weil der Irrtum …Mehr
Papst Pius IX.: Die katholische Lehre über das Papsttum.
Um aber den Episkopat selbst in voller Einigkeit zusammenzuhalten und um durch die geschlossene Einheit des Priestertums zugleich die Gesamtheit der Gläubigen in der Einheit des Glaubens und der Liebesgemeinschaft zu bewahren, hat Christus den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und so in ihm dieser zweifachen Einheit einen beständigen Quell und ein sichtbares Fundament gegeben. Auf diesem starken Grunde sollte der ewige Tempel erbaut werden und auf seines [des hl. Petrus] Glaubens Festigkeit sollte die Kirche sich erheben und hineinwachsen bis in den Himmel (Leo I serm. 4 (al. 3.) c. 2. in diem natalis sui).
Daher Kampf aller Kirchenfeinde gegen den Apostolischen Primat
Dieses von Gott gelegte Fundament ist es, gegen das die Gewalten der Hölle mit täglich wachsendem Hass von allen Seiten Sturm laufen, um dadurch, wenn das möglich wäre, die Kirche selbst zum Einsturz zu bringen. Darum erachten Wir es zum …Mehr
Katholische Jugendbewegung (KJB)
www.youtube.com/watch
Ich kannte den Film noch nicht und war überrascht, eine Taufpatin meiner Kinder im Film entdeckt zu haben!!! Man lernt nie aus!
@SvataHora hora
Man muss ja nicht immer an alles meckern.
Die piusbruderschaft steht voll und ganz hinter dem katholischen Glauben.
Was man vom heutigen kurie in Rom nicht behaupten kann
Allen Vätern einen schönen Vatertag. !
HL. JOSEF
Bräutigam der Gottesmutter Maria
Hochfest
Der hl. Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien war Josef davidischer Abstammung: das Bindeglied zwischen dem davidischen Königshaus und dem Messias. Die Stationen seines Lebens sind bekannt. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mitwisser göttlicher Geheimnisse, ein großer Schweiger. Als liebevoller Gatte der Jungfrau Maria hat er an Jesus die Stelle des Vaters vertreten. Wie lange Josef gelebt hat, wissen wir nicht; das letzte Mal wird er bei der Osterwallfahrt mit dem zwölfjährigen Jesus erwähnt. Die öffentliche Verehrung des hl. Josef beginnt im Abendland erst im 14./15. Jahrhundert. Im römischen Kalender steht sein Fest seit 1621. Pius IX. erklärte ihn zum Schutzpatron der Kirche.
Der Mann, der dient
„Josef - er ist der Mann am Rande, im Schatten. Der Mann der schweigenden Hilfe. Der Mann, in dessen Leben Gott dauernd eingreift mit neuen …Mehr
In einigen Ländern ist heute vatertag.
Weil man sich als Väter hier auf erden uns zum Vorbild den nährvater Jesu nehmen.
@sudetus
Vatertag ???
Katholische Begründung der Sonntagsruhe.
Die Sonntagsruhe bedeutet nicht soviel wie Genuß einer trägen Untätigkeit. Noch weniger besteht sie in der Freiheit von Regel und Ordnung, und sie ist nicht dazu da, wozu sie manchen erwünscht ist, nämlich um Leichtsinn und Ausgelassenheit zu begünstigen oder um Gelegenheit zu überflüssigen Ausgaben zu schaffen. Sie ist vielmehr eine durch die Religion geheiligte Ruhe von der Arbeit. Die religiös geweihte Ruhe enthebt den Menschen den Geschäften des täglichen Lebens, der Last gewohnter Arbeit, um ihn aufzurufen zu Gedanken an die Güter des Jenseits und zu den Pflichten der Gottesverehrung. Das ist die Natur, das die Ursache der Sonntagsruhe. Das hat Gott im Alten Testamente eindringlich durch das Gebot bekräftigt: "Gedenke, daß du den Sabbath heiligest"30, und diesen Charakter verlieh er dieser Ruhe, da er in seiner eigenen geheimnisvollen Ruhe nach der Erschaffung des Menschen das Vorbild gab: "Er ruhte am siebten Tage von jedem Werke, das …Mehr
Papst Pius X. über die Trennung von Kirche und Staat.
Wir stellen nun nicht ohne größte Befürchtungen fest, dass die öffentliche Gewalt bei Euch einen Schritt unternommen hat, der zur völligen Umwälzung des Staatswesens führen kann, nachdem nun einmal die Fackel des unheilvollen Religionskampfes unter das ohnehin schon aufgereizte Volk geschleudert wurde.
Eingedenk Unserer Apostolischen Pflicht, die heiligen Rechte der Kirche gegen jeden Angriff zu schützen, weisen Wir somit das offiziell bestätigte Gesetz, das den französischen Staat von der Kirche völlig trennt, gemäß der göttlichen, Uns übertragenen Gewalt zurück und verurteilen es. Die Gründe für diese Verwerfung haben Wir dargelegt. Das Gesetz ist ein schweres Unrecht gegen Gott, den es feierlich entrechtet, indem es den Grundsatz verkündet, der Staat habe an der Gottesverehrung keinen Anteil zu nehmen. Es verletzt das Natur- und Völkerrecht und die öffentliche Vertragspflicht. Es steht im Widerspruch zur göttlichen Verfassung …Mehr
Tradition - Die göttliche Überlieferung.
In diesem Album sind Beiträge, Filme und Artikel zur göttlichen Tradition der Einen Heiligen Apostolischen Katholischen Kirche gesammelt.
Rampolla war sogar freimaurer
Nur Feiglinge und Zweifler an der Wahrheit ihres eigenen Bekenntnisses weichen vor dem Feind zurück.
Papst Leo XIII in "Sapientiae christianae"
>>>Nur Feiglinge und Zweifler an der Wahrheit ihres eigenen Bekenntnisses weichen vor dem Feind zurück oder verstummen, wenn man von allen Seiten her mit lautem Geschrei die Unterdrückung der Wahrheit fordert. Beides ist schimpflich und eine Beleidigung Gottes, beides schadet dem Seelenheil einzelner wie der Gesamtheit und nützt nur den Feinden des Glaubens, denn nichts fördert die Verwegenheit der Gottlosen mehr als die Nachlässigkeit der Gutgesinnten. - ja die Trägheit der Christen ist um so tadelnswerter, als die Entkräftung der falschen Anschuldigungen und die Widerlegung der verkehrten Meinungen meistens „leicht, mit einiger Anstrengung jedenfalls möglich sind. Schließlich kann es niemandem verwehrt sein, jene Tapferkeit zu besitzen und vor der Welt zu beweisen, die des Christen Kennzeichen ist und häufig allein schon den Mut der Widersacher …Mehr
Sehr gute Worte des grossen Papstes!
Pius XII.: Man versucht eine gottlose Weltordnung zu errichten.
Papst Pius XII. spricht in einer Ansprache an den Männerverband der italienischen Katholischen Aktion von einem subtilen, geheimnisvollen Feind der Kirche:
„Er ist in allen Orten unter allen Menschen anzutreffen, ist gewalttätig und arglistig. Während der letzten Jahrhunderte versuchte er immer wieder, die geistige, moralische, gesellschaftliche Einheit des mystischen Leibes Christi zu zerstören. Er wollte eine Natur ohne Gnade, eine Vernunft ohne Glauben, Freiheit ohne Autorität und manchmal auch Autorität ohne Freiheit. Dieser „Feind“ trat mit einer verblüffenden Skrupellosigkeit immer deutlicher in Erscheinung: Christus ja, aber keine Kirche! Später dann: Gott ja, aber ohne Christus! Und schließlich der ruchlose Ruf: Gott ist tot!, mehr noch, Gott hat es nie gegeben! Und nun dieser Versuch, die Weltordnung auf Fundamenten zu errichten, denen wir ohne zögern die Hauptverantwortung für das die Menschheit bedrohende Unheil …Mehr
Zu allererst, was sind die Acies Ordinata? beiboot-petri.blogspot.com/…/acies-ordinata-…
Die Acies Ordinata sind eine Versammlung von katholischen Laien, die öffentlich ihre Treue zur Kirche bezeugen wollen. Wir stehen eine Stunde lang mit dem Rosenkranz in der Hand in der Stille, um unseren Widerstand gegen den Prozess der Selbstzerstörung der Kirche zum Ausdruck zu bringen. Es scheint, daß die Stunde gekommen ist, um aus dem Schlaf zu erwachen (Röm 13,11) und die Worte von Pius XII. In Erinnerung zu rufen: „Es ist notwendig, daß alle militanten Katholiken auf den Beinen sind und mit den Waffen kämpfen, die ihnen gegeben wurden sie (Radiobotschaft vom 8. Dezember 1953).
Begriff und Zweck des Fastens.
Das Fasten ist ein ebenso wesentlicher Teil des kirchlichen Lebens wie das Beten. Es hat seinen Grund in der bösen Begierlichkeit, die auch nach der Taufe noch bleibt. Sein Zweck ist die Bezähmung der Begierlichkeit, damit der Geist die Herrschaft behaupten und Gott dienen kann.
Alles, was zur Bezähmung der Begierlichkeit und zur Förderung der Übermacht des Geistes im Gehorsame gegen den Willen Gottes geschieht, ist Fasten im weiteren Sinne des Wortes.
Jede Unterdrückung eines Verlangens nach Vergnügen und Ergötzung ist ein Fasten, wenn sie in der Liebe Gottes ihren Grund und die Förderung dieser Liebe zum Zweck hat. Jede willige Ertragung eines Ungemachs, das der Sinnlichkeit lästig und zuwider ist, gehört zum Fasten. Das friedliche Auskommen mit reizbaren und unverträglichen Menschen, die Unterdrückung jedes unnötigen Verweises, das Schweigen bei Schmähungen, die ungerecht über uns ergehen, das Zufriedensein mit dem Wenigern und Schlechtern – das alles …Mehr
Religionsfreiheit contra Gottesrecht?
Religionsfreiheit contra Gottesrecht?
Gibt es für die Konzilserklärung
Dignitatis humanae eine Hermeneutik der Reform in Kontinuität mit der
überlieferten Lehre der Kirche?
Von Wolfgang Schüler.
Teil 3.
,, Verurteilung liberaler Ideen durch das vorkonziliare Lehramt.,,
Das vorkonziliare Lehramt hat nicht nur Forderungen an den Staat gestellt, die die Ehre Gottes und das Heil der Seelen schützen sollen, sondern es hat auch liberale Ideen verurteilt, die im Widerspruch zu diesen Forderungen stehen.
Für das vorkonziliare Lehramt ist das Gottesrecht der Maßstab, und Menschenrechte gibt es nur im Rahmen des Gottesrechtes. Christus hat nur eine Kirche gestiftet und sie auf Petrus gegründet. In sie sollen nach Seinem Willen alle Menschen eintreten, und es ist das Recht Gottes zu fordern, dass die Menschen sich nach Seinem Willen richten.
Diese Einsicht liefert übrigens das Kriterium, das gestattet, ein angebliches Menschenrecht auf seine Legitimität zu …Mehr
Religionsfreiheit contra Gottesrecht?
Religionsfreiheit contra Gottesrecht?
Gibt es für die Konzilserklärung
Dignitatis humanae eine Hermeneutik der Reform in Kontinuität mit der
überlieferten Lehre der Kirche?
Von Wolfgang Schüler.
Teil 2
,, Kirche und Staat handeln in ihren Grenzen souverän,,
Die Bestimmung des Menschen erweist sich als der geeignete Ausgangspunkt, um die Aufgaben von Staat und Kirche sowie deren Verhältnis zueinander zu erfassen, sind beide Institutionen doch um des Menschen willen geschaffen. Diesen Ausgangspunkt wählt der Ottaviani-Entwurf, indem
er mit den Worten beginnt:
„Der von Gott für ein übernatürliches Ziel bestimmte Mensch bedarf sowohl
der Kirche wie auch der bürgerlichen Gesellschaft, um zur Vollkommenheit zu
gelangen. Der bürgerlichen Gesellschaft, zu welcher der Mensch aufgrund seiner Sozialnatur gehört, insoweit sie auf die irdischen Güter ausgerichtet ist, obliegt die Erreichung dieses Zieles im Hinblick darauf, daß die Bürger auf Erden
‘ein …Mehr
Deus Rex Regum!
Religionsfreiheit contra Gottesrecht?
Religionsfreiheit contra Gottesrecht?
Gibt es für die Konzilserklärung
Dignitatis humanae eine Hermeneutik der Reform in Kontinuität mit der
überlieferten Lehre der Kirche?
Von Wolfgang Schüler.
Teil 1.
Problemstellung
Martin Rhonheimer lehrt Ethik und politische Philosophie an der Päpstli-
chen Universität Santa Croce in Rom und hat in der Ausgabe August 2011
in der Zeitschrift Die neue Ordnung einen Artikel mit dem Titel „Religionsfreiheit – Bruch mit der Tradition?“ veröffentlicht.
In diesem Artikel verteidigt der Autor die Religionsfreiheit, die das Pastoralkonzil in seiner Erklärung Dignitatis humanae vorgetragen hat.
Zu Beginn seiner Abhandlung kennzeichnet er zutreffend die gegensätzlichen Positionen mit folgenden Worten:
„Die Lehre des Zweiten Vatikanums über die Religionsfreiheit bedeute einen
Bruch mit dem traditionellen Kirchenverständnis: So behaupten, mit entgegengesetzten Wertungen, sowohl ‚Progressisten’ wie auch ‚Traditionalisten. …Mehr
@PhilSteu1
Ich habe Ihnen zu verstehen gegeben, dass aus der Sicht des AT Gott nicht das Böse sein kann, sondern nur der Gerechte! Anhand meiner beiden Beispiele hätten Sie erkennen können, dass ich mich auf das AT beziehe. Ich spreche wie ein ungebildeter Laie. Sie sind einer. ;-)
@PhilSteu1
- In Gott ist das Böse (und das Gute).
Wenn Gott das Unheil schafft, indem er z.B. Israel straft und in die Hände der Babylonier gibt oder gar ein Volk vernichtet, weil es von seinen bösen Taten und seinem Götzendienst nicht abgelassen hat, so ist das nichts anderes als Gerechtigkeit! Luther behauptet, in Gott wäre das Böse, er würde also böses tun. Das ist absolut falsch!
- Gott tut das Böse (um das Gute zu erreichen).
Das ist reine Gotteslästerung! Gott hat NIEMALS etwas Böses getan!
- Gott sündigt (durch den Menschen).
Sie als angeblich studierter Lutheraner wissen nicht, was Luther damit gemeint hat?
- Der Mensch hat keinen freien Willen, alles ist vorherbestimmt von Gott.
Ihre Antwort ist sehr plump. Man muss kein Mörder sein, um sich nicht selbst durch gute Werke erlösen zu können. Das kann der beste Mensch nicht. Sie haben niemals protestantische-lutherische Theologie studiert, weil Luther hier was anderes meint und das weiß ein Protestant auch ohne Studium.
Sie sind …Mehr
Der Einfluß des Evangeliums auf die christliche Kultur.
Papst Leo XIII. lehrt in seiner Enzyklika Immortale Dei:
„Es war eine Zeit, da gab die Lehre des Evangeliums die Orientierung in der Staatsregierung; Gesetze, Institutionen, Volkssitten, alle Stände und Funktionen im Staat hatten ihren hohen und segensreichen Einfluß erfahren; da war der Religion Jesu Christi in der Öffentlichkeit jener Platz gesichert, der ihrer Würde gebührt, da blühte sie überall unter dem wohlwollenden Schutz der rechtmäßigen Obrigkeit und Verwaltung, da waren Staat und Kirche in glücklicher Eintracht und durch gegenseitige Freundesdienste verbunden. Diese Staatsordnung trug über alles Erwarten reiche Früchte, deren Erinnerung noch lebt und von denen unzählige Geschichteswerke Zeugnis geben, das durch keine Ränke der Feinde verfälscht oder verdunkelt werden kann."
(Acta Sanctae Sedis, Typis Polyglottae Officinae, Romae, 1885, Band. XVIII, S. 169).
Mögen diese glücklichen Zeiten wiederkommen. Danke für diese päpstlichen Worte des grossen Papstes Leo XIII.
Ora pro nobis.
@Raffi2211 Danke für das schöne Bild vom heiligen Papst Pius X. Ich sehe ihn so gern an. Er hat eine wunderbare Ausstrahlung. In meiner Wohnung hängt er mehrmals. Dann kann ich ihn oft grüssen und zu ihm beten.
Beschütze uns, lieber Heiliger Vater!
@simeon f. Stimmt. Habe gerade mal nachgeschaut ob ich was finde in der Hinsicht aber habe nichts gefunden. Wundert mich auch, da er ja ansonsten keine Angst hat was zu sagen.