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Leos XIV. seltsame Predigt über Judas

Während seiner Generalaudienz am 13. Juli hielt Papst Leo XIV. eine merkwürdige Predigt über den Verrat von Judas, in der er eine therapeutische und sentimentale Sprache verwendete, um gemischte Botschaften zu vermitteln.

Während des letzten Abendmahls im Obergemach herrschte "eine schmerzhafte Stille, die aus Fragen, Verdächtigungen und Verletzlichkeit bestand". Die Jünger entdeckten, dass sie "zerbrechlich", "traurig", "schmerzhaft" und "nicht entrüstet", sondern "betrübt" waren.

Leo XIV. fährt fort: "Um gerettet zu werden, muss man fühlen: fühlen, dass man beteiligt ist, fühlen, dass man trotz allem geliebt wird, und fühlen, dass das Böse real ist, aber nicht das letzte Wort hat."

Dann kommentiert Leo XIV. die Worte Christi: "Aber wehe dem Menschen, der den Menschensohn verrät. Es wäre besser für diesen Menschen, wenn er nie geboren worden wäre" (Markus 14:21).

Leo XIV. versteht diese Worte als "hart" und "ein Schrei des Schmerzes". "Im Griechischen klingt dieses 'Wehe' wie eine Klage, ein 'Ach', ein Ausruf des aufrichtigen und tiefen Mitgefühls."

Wenn Gott das Böse sieht, glaubt Leo XIV, dass er es "nicht rächt, sondern trauert".

"Das 'besser, wenn er nie geboren worden wäre' ist keine a priori auferlegte Verurteilung, sondern eine Wahrheit, die jeder von uns erkennen kann: Wenn wir die Liebe, die uns hervorgebracht hat, verleugnen und uns selbst untreu werden, indem wir sie verraten, dann verlieren wir wirklich den Sinn unserer Existenz und schließen uns selbst von der Erlösung aus."

Papst Leo XIV. fährt widersprüchlich fort: "Gerade am dunkelsten Punkt wird das Licht nicht ausgelöscht. Im Gegenteil, es beginnt zu leuchten."

Sein Jesus "weiß sehr wohl, dass keine Freundschaft vor dem Risiko des Verrats gefeit ist, dennoch vertraut er weiter."

AI-Übersetzung
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Klaus Elmar Müller

Leider hat de.news doch Recht. Ich muss meine Verteidigung der Predigt nach weiterer Lektüre leider zurücknehmen. Leo XIV. wandel da, wie erklärt, auf seines Vorgängers Spuren. ZITATE:
„Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn“ (Joh 13,27). „Dieses Wort erschüttert: als ob das Böse, bis dahin verborgen, erst sichtbar würde, nachdem die Liebe ihr wehrlosestes Gesicht gezeigt hat. Und gerade deshalb ist dieser Bissen unser Heil: denn er sagt uns, dass Gott alles tut - wirklich alles -, um uns zu erreichen, auch in der Stunde, in der wir ihn zurückweisen“.
„Die Liebe Jesu leugnet nicht die Wahrheit des Schmerzes, aber sie lässt nicht zu, dass das Böse das letzte Wort hat“.
„Bitten wir heute um die Gnade, vergeben zu können, auch wenn wir uns unverstanden oder verlassen fühlen. Denn gerade in diesen Stunden kann die Liebe ihren Höhepunkt erreichen. Lieben heißt, den anderen frei zu lassen - auch frei zum Verrat -, ohne aufzuhören zu glauben, dass selbst diese verletzte und verlorene Freiheit dem Trug der Finsternis entrissen und dem Licht des Guten zurückgegeben werden kann“.
Zitiert aus Das Brot des Verrats - Zeichen einer Liebe bis …

pensator

PL argumentiert einseitig: Es ist wahr, daß Jesu Liebe bis zu Äußersten gegangen ist, um Judas von seinem Verrat abzuhalten. Wenn Judas sich dieser äußersten Liebe verschlossen hat, war es sein freier Wille, Jesus seinen Feinden auszuliefern. So wie Jesus an Judas handelte, handelt Gott an jedem Menschen. Judas ist daher durch seinen freien Willen zugrunde gegangen. Daher ist auch die einzig richtige Übersetzung des Gloria Anfangs "... und Friede den Menschen guten Willens". Zur Erlangung des ewigen Heils ist der gute Wille unverzichtbar.
Warum aber sagte Jesus mit Bestimmtheit: "Einer von euch wird mich verraten"? Es ist das letzte Mal, daß Jesus seinen Tod voraussagte, damit klar wird, daß er "sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf", wie es in der Einleitung zur Wandlung im zweiten Hochgebet heißt.

pensator

Diese „ seltsame Predigt“wird aus fernem Hintergrund von einer Krake bestimmt, die ihre Fangarme ausstreckt, um jedes vorurteilsfreies Denken einzuschnüren und zu ersticken. Sie setzt sich zusammen aus den gemeinsamen Einflüssen des heutigen Judentums, des Staates Israel und der reflexhaften Abwehr durch Kirche und Welt von allem, was den Anschein von Antisemitismus erweckt. Dazu gehört besonders die Verneinung der SCHULD der jüdischen Führung an Verurteilung und Tod Jesu.

Klaus Elmar Müller

@pensator und @Heilig Kreuz: Jesu Erfolg bei den Juden ließ die führende Geistlichkeit eine Gegenreaktion der Römer einschließlich der Zerstörung des Tempels befürchten. Darum betrieben sie Jesu Gefangennahme und Tötung. Das waren aber nicht die Juden. Dass heutige gläubige Juden Jesus Christus ablehnen. ist eine Folge von damals, aber macht die keineswegs schuldig. Die Freimaurerei blühte durch abgefallenen Christen. den "Katholiken" Voltaire, den Protestanten Friedrich den Großen. Juden schlossen sich der Freimaurerei nur an, weil sie zuvor beruflich benachteiligt waren. Der Staat Israel ermöglicht den Christen ein freies Leben, das sie unter islamischer Regierung nie hätten und nie haben.

pensator

@KE Müller Das ist die heute übliche geschichtsklitternde Deutung. In Wirklichkeit fürchtete die jüdische Führung (Pharisäer, Sadduzäer, Schriftgelehrte, Priester) ihre Macht über das Volk zu verlieren, da hier ein Rabbi "mit Vollmacht" (Mt 7,29) lehrte und nicht "wie die Pharisäer". Die Römer waren nicht so dumm, um nicht zu sehen, daß von dem friedlichen Jesus keine Gefahr ausging. Natürlich konstruierten die Pharisäer und Konsorten einen Konflikt mit den Römern, wie aus Joh 11,45-53 klar hervorgeht. Sie lehnten Jesus als Messias ab, dem sie die Herrschaft hätten übergeben müssen.

Josefa Menendez

2 Timotheus 4,3 : "Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden."

Franz Xaver

Meine Güte, hat Papst Leo XIV etwa ein neues Dogma verkündet oder ein bestehendes abgeändert oder eine verbindliche Lehre in Ausübung des ihm zustehenden munus docendi verkündet oder blieb nicht doch der status de fide unberührt und die Frage, ob Judas Iskariot nun auf ewig verdammt und in der Hölle ist, offen?

Francesco 95

Er führt die veränderte Lehre des Usurpators, Mitglieds der St.Gallen-Mafia, weiter. Deshalb besucht er häufig dessen Grab, lobt ihn und seine Dokumente wie Laudato si’, Fratelli tutti, Abu Dhabi und hat die (Mutter-Erde-)Öko-Messe eingeführt.

Salzburger

Doch daß diese Frage bei S.H. "offen bleibt" ist eben ungenügend, @Franz Xaver. Mit den Byzantinern mag man ja eine PanApoKatastasis für möglich halten, aber daran, daß Judas Isk. zumindest zunächst in die Hölle kam, führt kein Weg vorbei.

Maria Meyer

Aber dies mit Judas war doch anders als hier von diesem Mann erklärt?

Vates

Mit dieser Predigtkatechese setzt Leo XIV. leider seine nicht nur komplizierten, sondern verwirrenden, verstörenden, widersprüchlichen Interpretationen von Evangeliumstexten fort.
Jesu Wort über Judas Iskariot, daß es für ihn besser sei, nie geboren zu sein, läßt absolut keinen anderen Schluß zu als seine ewige Verdammnis! Warum also so viele mehr als überflüssige Worte darüber verlieren, die die Zuhörer ratlos zurücklassen?
Seit J.P. II. und Bergoglio-Franziskus ist die Zahl derer, die an die zumindest menschenleere Hölle glauben (wie z.B. Hans Urs von Balthasar) selbst unter "traditionalistischen" Pilgern stark gestiegen!
Es ist höchste Zeit, daß diesem häretischen Spuk klipp und klar ein Ende gesetzt wird, indem die eindeutigen gegenteiligen Aussagen der Hl. Schrift ohne Wenn und Aber wieder allgemein gelehrt werden und die Häretiker ausgeschlossen werden!

Heribert Nuhn

So arg geleuchtet hat da aber nix. Judas beging Selbstmord. Da hätt noch was kommen müssen.

Franz Xaver

Und Sie, Heribert, waren in der Zeit vom Akt des Aufhängens und der Trennung der Seele vom Leib und dem persönlichen Gericht über Judas dabei?! Sind Sie Gott selbst oder ein von Ihm autorisierter Prophet und Zeuge?

Josefa Menendez

Vor neun Monaten: Prevost verteidigt Franziskus' Judas-Ketzerei
Vor neun Monaten: Kardinal Prevost verteidigt … Realitätscheck:
Christus nennt Judas im Evangelium "den Sohn des Verderbens" (Joh 17:12) und "es wäre besser für ihn gewesen, er wäre nicht geboren worden" (Mt 26:24). Bergoglio log ebenfalls diesbezüglich: Manipulation: "Christus vergab Judas" - Franziskus

Josefa Menendez

Prevost manipuliert und verdreht alles mit sentimentalen Worten. Er verwirrt die Ahnungslosen durch Lügen: Prevost leugnet Heilung durch Jesus Leo XIV. relativiert das Wunder: Christus … /Prevost leugnet die Brotvermehrung Leo XIV. spielt die Brotvermehrung als Wunder … An ihren Blasphemien werdet ihr die Wölfe erkennen.

Theresia Katharina

Das ist typisch für die Abtrünnigen, dass sie den Verrat des Judas irgendwie weichreden.

pensator

@KE Müller: „wenn wir durch Verrat uns selbst untreu werden“ist selbstreferentiell, wodurch die nachfolgende Aussage Ihre Eindeutigkeit verliert. Die gesamte Ausdeutung dieses Verses Mk 14,18f ist ein psychologisches Geschwafel. Woher kommt das? Es kommt daher, dass der Ernst und die Gefahr der ewigen Verdammnis geleugnet oder ihr ausgewichen wird.

Salzburger

Ja, das ist die problematischste AusSage. Kann man nur dann in einem orthodoxen Sinn verstehen, wenn man mit "uns selbst" nicht den erbsündlichen Menschen meint.

pensator

Die Evangelien sind 1:1 zu lesen, also so, wie die Evangelisten sie verstanden wissen wollten. Benedikt XVI sagte es im Vorwort seines ersten Jesus Buches knapp und prägnant: „Ich traue den Evangelien“ (S. 20). Sie berichten über Realitäten. Wenn Jesus einen Taubstummen heilte, dann war der physisch taub und stumm ohne wenn und aber. Aber was macht PL in der Katechese vom 30. Juli über Mk 7,31-37 daraus: er psychologisiert und phantasiert.

Klaus Elmar Müller

Leo XIV. spricht nur anfänglich von Judas, aber dann über diese traurige Frage der anderen Apostel "Bin ich der Verräter?". Diese Frage sei die aufrichtige Erkenntnis eigener Schwachheit und darum ein wichtiger Schritt zur Erlösung. Leo XIV. folgt nicht Papst Franziskus, der Judas Verdammnis leugnete. Im Gegenteil: "(...) wenn wir durch Verrat uns selbst untreu werden, dann verlieren wir wirklich den Sinn unseres Daseins und schließen uns selbst von der Erlösung aus." Wortlaut und Video: Katechese von Papst Leo …

Salzburger

Während gloria.tv leider nicht einmal so journalistisch redlich zu sein vermag, die Quelle anzuführen (hier ist sie:
vatican.va/…ces/2025/documents/20250813-udienza- … und einem läppischen Straussismus frönt (hart=orthodox=gut; weich=liberal=böse)
zeigt sich S.H. als Jünger des Hl.AUGUSTINUS, von Dem gilt: "Das 'menschliche Herz' ist eine Einfriedung, die nur der augustinische Schlüssel öffnen kann." (GOMEZ DAVILA) Superbe MenschenBeObAchtung von Leo XIV.. Statt Judas - immerhin das SinnBild aller demokratischen VerRäter am HimmelsKaiser, d.h. quasi aller ZeitGenösschen - freizusprechen (wie Sein VorGänger es getan), zeigt S.H. schön, daß sich Judas selbst verdammte&verwarf; was auch durch die GegenWart erhellt wird (idem: "Die moderne Welt wird nicht bestraft werden; die moderne Welt ist die Strafe."). Denn auch darin hat S.H. Recht: Gerade in der Dunkelheit erstrahlt das Licht in all SEINer HERRlichkeit (Joh.13,30&31).
Auch, wenn CHRISTi HERRlichkeit in der Tat zu kurz kam, wieder einmal ein sehr positiver EinDruck von S.H. Frömmigkeit. Leider scheint diese aufs forum internum beschränkt zu sein und wenig ins Praktische auszustrahlen. Aber hoffen kann man ja noch.

Franz Xaver

Salzburger, ich denke, hoffe und bete - anders als die Denunzianten und Antikatholiken hier, die verteufeln ohne selbst zu bemerken, dass sie damit Agenden des Teufels betreiben -, dass auch das forum externum Papst Leos bald dem forum internum übereinstimmen und er die brennenden Probleme und notwendigen Reformen im Sinne des Glaubens und der Tradition der katholischen Kirche angehen wird.

Novena - Oremus

Die Quelle ist ja genannt: "Generalaudienz am 13. Juli".
Man kann auch das Video dazu anschauen - hier als englische Zusammenfassung:
x.com/CatholicSat/status/1955547506693247451

Ursula Sankt

Der Heiland hat Judas nie vertraut - auch nicht "weiter".

Klaus Elmar Müller

Der Papst redet von den anderen Aposteln und uns Sündern, nicht von Judas: "Jesus ist nicht empört über unsere Schwäche. Er weiß sehr wohl, dass keine Freundschaft vor dem Risiko des Verrats gefeit ist. Aber er vertraut weiterhin. Er setzt sich weiterhin mit den Seinen an den Tisch. Er verzichtet nicht darauf, das Brot auch für diejenigen zu brechen, die ihn verraten werden. Das ist die stille Kraft Gottes: Er verlässt niemals den Tisch der Liebe".

Werte

"Gerade am dunkelsten Punkt wird das Licht nicht ausgelöscht." Bitte was?

a.t.m

Ich verstehe das so, auch in den dunkelsten Zeiten und den bösesten Menschen und in der schwärzesten Seele lebt die Liebe Gottes unseres Herrn zu den Menschen weiter, es liegt eben nur am Menschen diese Liebe anzunehmen oder eben diese zurückzuweisen, "Freier WILLE". Jeder von uns hat vermutlich schon dunkle Zeiten gehabt in der er glaubte nicht mehr würdig der Liebe zu sein und in so und so alle Hassen. Aber genau dann scheint dieses Licht die Liebe Gottes unseres Herrn im hintersten Eck um so heller und hilft uns wieder auf die Beine. Ob PL XIV dies so meinte, weis ich aber nicht, aber ich lese es so.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Franz Xaver

Werte: Den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, das geknickte Rohr nicht brechen; bekannt?

a.t.m

Das werden sich die Bewohner von Sodom und Gomorrha , wahrscheinlich, verführt durch irregeleitete Seelsorger auch gedacht haben, aber eben nur bis zu dem Moment an der sie die Strafe Gottes unseres Herrn getroffen hat. Römer 12. 19 und die Rache als auch die Strafe Gottes unseres Herrn ist gnadenlos, siehe das hinsterben der Erstgeborenen Ägypter, Sintflut usw. Aber auch die Gnade und Liebe Gottes unseres Herrn ist unendlich, wen man sich von Bösen abwendet, siehe Ninive. Aber das passt eben nicht in das Bild das uns das Rom der Nach VK II Ära vermitteln möchte, und das ständig versucht uns einzureden das "Gut = Böse und Böse = Gut" sei, und wir ALLE ja so und so alle in den Himmel kommen.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Fischl

Empfehlung an Leo XIV: : Maria Valtorta lesen;. Dort erhellende Gespräche Jesu mit dem Iskariot.

Ihren Humor finde ich großartig!

Fridolin Woland

Darf die das?