Tam-Tam
Tam-Tam

Gezinkte Zahlen: Nur vier Priester sind Pius-Meuterer
Am 19. Januar wurde eine Liste veröffentlicht, wonach 43 Priester die Piusbruderschaft verlassen. Doch die Zahlen halten nicht, wie ein Artikel auf tradinews.blogspot.fr feststellt.
Die Bewegung eines „Widerstands“ innerhalb der Piusbruderschaft habe seit Wochen von Dutzenden Priestern gesprochen, welche die Bruderschaft verlassen würden – darunter der Distriktsobere von Frankreich, Pater de Cacqueray. Das sei heiße Luft gewesen. Pater de Cacqueray hat bei einem Referat am letzten Wochenende die Initiative öffentlich kritisiert.
Die Zahl der Meuterer seien gezielt nach oben manipuliert. Dreiviertel der Priester haben die Bruderschaft bereits vor Monaten, manche vor Jahren, verlassen. Einer von ihnen hat früher einmal versucht, sich in seiner Diözese oder beim Institut vom Guten Hirten inkarnieren zu lassen.
Drei Priester hätten ihre Unterschrift zurückgezogen [bzw. nie unterschrieben].
Am Ende blieben nur vier Priester der Bruderschaft …

"Liebe predigen"
-->> das zeigt gut, wie "weit" sie weg sind von dem, um was es geht und auf was es ankommt.
Es geht nicht darum, Liebe zu "predigen", sondern Liebe, konkret im Sinne von Nächstenliebe, zu leben.
Der Glaube ohne die Liebe wird nichts nützen; auch Ihnen nicht.
Da kann der Glaube noch so rein und so richtig sein.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
1 Kor 13,2
--> Nichts ... und komme auch nicht in den Himmel.

Tam-Tam
52:17

Was sollen wir glauben? mit Bischof Kurt Krenn RIP.
Was jedermann interessiert - Was sollen wir glauben? Gekürzte Sendung aus dem Jahre 1990. Über den Glauben diskutieren Bischof Kurt Krenn, Franz Alt, Friedrich Dürrenmatt, Uta Ranke-Heinemann.
Moderator: Helmuth Lohner

Sie hatte aber nie einen.
Man kann auch Professerin an der Uni sein und Vorlesungen halten, OHNE einen Lehrstuhl zu haben.
Einen Lehrstuhl hat nur ein ordentlicher Professor, der an einer Fakultät zuständig für ein theol. Fach ist.
Es gibt aber auch Professoren an der Uni, die zwar in bestimmten Fächern Vorlesungen halten, aber keinen Lehrstuhl innehaben.

Tam-Tam
52:17

Was sollen wir glauben? mit Bischof Kurt Krenn RIP.
Was jedermann interessiert - Was sollen wir glauben? Gekürzte Sendung aus dem Jahre 1990. Über den Glauben diskutieren Bischof Kurt Krenn, Franz Alt, Friedrich Dürrenmatt, Uta Ranke-Heinemann.
Moderator: Helmuth Lohner

Lehrstuhl und Lehrbefugnis sind übrigns zwei verschiedene Dinge.
Wenn die Heinemann nicht mal das selbst weiß, ist sie eine völlig "irre" Professorin....
Ihr wurde nie der Lehr"stuhl" entzogen, wohl aber die Lehr"befugnis".
Leider argumentiert Bischof Krenn an dieser Stelle sehr schwach. In diesem unstrittigen (!!) Punkt hätte man die Heineman sehr sehr leicht vorführen und auflaufen lassen können!

Tam-Tam

Kramer klagt Papst Franziskus der Häresie an
Paul Kramer, ist Fatima -Experte und Autor von " The Devil letzte Schlacht . " Laut Pater Kramer sei der Heilige Stuhl von Bergoglio widerrechtlich an sich gerissen worden. Er habe die Gewissheit, sagt er, durch die Tatsache, dass in " Gaudium Evangelii ", bei Nr. 247, Bergoglio "ausdrückliches Zeugnis der Ketzerei abgibt, durch die direkte entgegengesetzte feierliche Definition des Dogmas von Papst Eugen III und des Ökumenische Konzil von Florenz, wie auch der Lehre, des oberste Lehramt von Papst Benedikt XIV. , der in der Ex- Quo Primum, die Definition von Florenz explizit wiederholt, und zwar dass das mosaische Bund, Zitat: " aufgehoben " und " außer Kraft gesetzt " sei .
Vergleich : " Gaudium Evengelii » n . 247 : " Ein ganz besonderer Blick wendet sich dem jüdischen Volk zu, dessen Bund mit Gott ja nie widerrufen wurde. " !!! Konzil von Florenz : " Die hochheilige römische Kirche ... glaubt , bekennt und lehrt stark , dass die …

@ GMM
Was mich bei Ihnen äußerst verwirrt:
Sie schreiben hier:
"Da wird nachgewiesen, dass Franziskus in einem offiziellen Dokument, in der Apostolischen Exhortation "Evangelii Gaudium" eine offenkundige Häresie verbreitet,..."
WO wird denn hier irgendetwas nachgewiesen?
IRGEND JEMAND behauptet hier vielmehr lediglich etwas! Und dessen Haupt-Argumentationszitat geht dabei noch VÖLLIG in die Leere (!!)
Also:
Wie können Sie, GMM, da so schnell behaupten "es wurde nachgewiesen" ??
Reflektieren Sie nicht? Überlegen Sie nicht selbständig? Oder wollen Sie das erst gar nicht?

Tam-Tam

Kramer klagt Papst Franziskus der Häresie an
Paul Kramer, ist Fatima -Experte und Autor von " The Devil letzte Schlacht . " Laut Pater Kramer sei der Heilige Stuhl von Bergoglio widerrechtlich an sich gerissen worden. Er habe die Gewissheit, sagt er, durch die Tatsache, dass in " Gaudium Evangelii ", bei Nr. 247, Bergoglio "ausdrückliches Zeugnis der Ketzerei abgibt, durch die direkte entgegengesetzte feierliche Definition des Dogmas von Papst Eugen III und des Ökumenische Konzil von Florenz, wie auch der Lehre, des oberste Lehramt von Papst Benedikt XIV. , der in der Ex- Quo Primum, die Definition von Florenz explizit wiederholt, und zwar dass das mosaische Bund, Zitat: " aufgehoben " und " außer Kraft gesetzt " sei .
Vergleich : " Gaudium Evengelii » n . 247 : " Ein ganz besonderer Blick wendet sich dem jüdischen Volk zu, dessen Bund mit Gott ja nie widerrufen wurde. " !!! Konzil von Florenz : " Die hochheilige römische Kirche ... glaubt , bekennt und lehrt stark , dass die …

für meinen "Freund" GMM :o), der doch so gerne wörtliche Zitate der Schrift absolut setzt:
Was glauben Sie, wieviele Stellen ich aus dem AT anführen könnte, in denen explizit - und zwar aus dem Munde JHWH selbst - geschrieben steht, dass der Bund, den er gerade schließt, EWIG und für ALLE ZEITEN bestehen wird.
In dem hier beliebten Jargon gesprochen (glaube atm verwendet die Formulierung gerne):
"Hat sich Gott der Herr also geirrt, als er dies sagte??"
😁 😁 🤗 😇 👍

Tam-Tam

Heilige Weihe - Vom Diakon zum Hirten?
Kann jemand mir sagen, ob das Diakonenweihe oder Priesterweihe ist?

Während der Handauflegung des Bischofs stehen noch keine anderen Priester so da, wie auf dem Bild.
Nach der Auflegung durch den Bischof erfolgt die Handauflegung weiterer Priester, diese können sich danach in dieser abgebildeten Stellung aufstellen und so ihre Hand halten, bis alle weiteren Priester die Hände aufgelegt haben.

Tam-Tam
17:35

Punkte für den Himmel.
Herr Weber ist ein ganz normaler Mensch. »Tue recht und scheue niemand!« ist sein Lebensmotto -- und damit kann er ganz gut leben. Doch eines Tages findet er sich vor der Himmelspforte wieder und muss beweisen, ob er tatsächlich gut genug ist für den Himmel...
Internetquelle: youtube
DVD: clv.de/CDs-und-DVDs/6000-Punkte-fue…

Leo XIII.: Enzykl. »Providentissimus Deus«: Hl. Schrift
Denn uneingeschränkt alle Bücher, die die
Kirche als heilig und kanonisch anerkennt, wurden
in all ihren Teilen auf Diktat des Heiligen
Geistes verfaßt; weit gefehlt, daß der göttlichen
Inspiration irgendein Irrtum unterlaufen könnte,

s c h l i e ß t s i e durch sich selbst nicht nur
j e d e n I r r t um a u s , sondern schließt hihni
aus und verwirft hihni so notwendig, wie es
notwendig ist, daß Gott, die höchsteWahrheit,
Urheber überhaupt keines Irrtums ist.
Dies ist der alte und beständige Glaube der
Kirche, wie er auch in feierlicher Erklärung auf
den Konzilien von Florenz [vgl. *1334] und
Trient [vgl. *1501–1508] definiert und
schließlich auf dem Vatikanischen Konzil bestätigt
und deutlicher erklärt worden ist, von
dem ohne Einschränkung verkündet wurde:
»Die Bücher des Alten und Neuen Testamentes…
haben Gott zum Urheber« [*3006]. Daher
hat es überhaupt keine Bedeutung, daß der
Heilige Geist als Werkzeuge zum Schreiben
Menschen herangezogen hat, so als ob zwar
nicht dem ursprünglichen Verfasser, wohl aber
den inspirierten Schreibern etwas Falsches habe
entschlüpfen können. Denn er selbst hat sie
mit übernatürlicher Kraft so zum Schreiben
angeregt und bewegt, ist ihnen so beim Schreiben
beigestanden, daß sie all das, und zwar nur
das, was er selbst gebot, sowohl im Geiste recht
erfaßten als auch gläubig niederschreiben wollten
und mit unfehlbarer Wahrheit angemessen
ausdrückten
: andernfalls wäre nicht er selbst
der Urheber der gesamten heiligen Schrift.…
Das, was derselbe Augustinus an Hieronymus
geschrieben hat, soll allgemein gelten:
»…Wenn ich in diesen Schriften auf etwas
stoße, was der Wahrheit entgegengesetzt zu
sein scheint, so werde ich nicht daran zweifeln,
daß entweder die Handschrift fehlerhaft ist,
oder der Übersetzer nicht getroffen hat, was
gesagt wurde, oder ich es überhaupt nicht verstanden
habe«
1.…

Tam-Tam
17:35

Punkte für den Himmel.
Herr Weber ist ein ganz normaler Mensch. »Tue recht und scheue niemand!« ist sein Lebensmotto -- und damit kann er ganz gut leben. Doch eines Tages findet er sich vor der Himmelspforte wieder und muss beweisen, ob er tatsächlich gut genug ist für den Himmel...
Internetquelle: youtube
DVD: clv.de/CDs-und-DVDs/6000-Punkte-fue…

In Bezug auf die Kanon-Frage der Bibel gibt es die Verlautbarung des Konzils von Trient, die mit allerhöchster - und unfehlbarer - Lehrautorität hier spricht:
Dekret über die Annahme der heiligen Bücher und der Überlieferungen:
Das hochheilige ökumenische und allgemeine
Konzil von Trient,
im Heiligen Geiste rechtmäßig versammelt,
…
sich immerdar das Ziel vor Augen haltend,
daß nach Aufhebung der Irrtümer
des Evangeliums Reinheit selbst in der Kirche bewahrt
werde, das, einst durch die Propheten in den
heiligen Schriften verheißen, unser Herr Jesus
Christus, der Sohn Gottes, zuerst mit eigenem
Munde verkündete und danach durch seine
Apostel als die Quelle aller heilsamen Wahrheit
und Sittenlehre jedem Geschöpf predigen
ließ [vgl. Mk 16,15];
und erkennend, daß diese Wahrheit und
Lehre in geschriebenen Büchern und ungeschriebenen
Überlieferungen enthalten sind,
die, von den Aposteln aus dem Munde Christi
selbst empfangen oder von den Aposteln selbst
auf Diktat des Heiligen Geistes gleichsam von
Hand zu Hand weitergegeben, bis auf uns gekommen
sind,
folgt dem Beispiel der rechtgläubigen Väter
und nimmt an und verehrt mit dem gleichen
Gefühl der Dankbarkeit und der gleichen Ehrfurcht
alle Bücher sowohl des Alten als auch
des Neuen Testamentes, da der eine Gott
Urheber von beiden ist
, sowie auch die Überlieferungen
– sowohl die, welche zum Glauben,
als auch die, welche zu den Sitten gehören –
als entweder wörtlich von Christus oder vom
Heiligen Geiste diktiert
und in beständiger
Folge in der katholischen Kirche bewahrt.
Es meinte aber, diesem Dekret ein Verzeichnis
der heiligen Bücher beifügen zu sollen, damit
keinem ein Zweifel kommen könne, welche
es sind, die von diesem Konzil angenommen
werden. Es sind aber die im folgenden aufgeführten
.
Al t e s Te s t ame n t : Fünf (Bücher) Mose,
nämlich Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri,
Deuteronomium; Josua, Richter, Rut, vier
(Bücher) Könige (= 2 Bücher Samuel, 2 Bücher
Könige), zwei Paralipomena (= Chronik),
Esra – erstes und zweites (Buch), das Nehemia
genannt wird, Tobias, Judit, Ester, Ijob, der da-
vidische Psalter mit einhundertfünfzig Psalmen,
Sprüche, Ecclesiastes (= Kohelet bzw.
Prediger), Hohelied, Weisheit, Ecclesiasticus
(= Jesus Sirach), Jesaja, Jeremia mit Baruch,
Ezechiel, Daniel, die zwölf kleineren Propheten,
nämlich Hosea, Joël, Amos, Obadja, Jona,
Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja,
Maleachi; zwei (Bücher)Makkabäer, das
erste und zweite.
Ne u e s Te s t ame n t : Vier Evangelien,
nach Matthäus, Markus, Lukas, Johannes; die
vom Evangelisten Lukas verfaßte Apostelgeschichte,
vierzehn Briefe des Apostels Paulus,
an die Römer, zwei an die Korinther, an
die Galater, an die Epheser, an die Philipper,
an die Kolosser, zwei an die Thessalonicher,
zwei an Timotheus, an Titus, an Philemon, an
die Hebräer; zwei (Briefe) des Apostels Petrus,
drei des Apostels Johannes, einer des Apostels
Jakobus, einer des Apostels Judas und die Offenbarung
des Apostels Johannes.
Wer aber diese Bücher nicht vollständig mit
allen ihren Teilen
, wie sie in der katholischen
Kirche gelesen zu werden pflegen und in der
alten lateinischen Vulgata-Ausgabe enthalten
sind, als heilig und kanonisch anerkennt und
die vorher erwähnten Überlieferungen wissentlich
und absichtlich verachtet: der sei mit dem
Anathema belegt
.

DH 1501 ff

Tam-Tam
17:35

Punkte für den Himmel.
Herr Weber ist ein ganz normaler Mensch. »Tue recht und scheue niemand!« ist sein Lebensmotto -- und damit kann er ganz gut leben. Doch eines Tages findet er sich vor der Himmelspforte wieder und muss beweisen, ob er tatsächlich gut genug ist für den Himmel...
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"Wenn Luthers Rechtfertigungslehre "letztlich absolut falsch" ist, wie Sie schreiben, wie ist es dann möglich, dass es zu einer Gemeinsamen (päpstlich-lutherischen) Erklärung zur Rechtfertigungslehre (verkündet am Reformationstag 1999) kommen konnte..."
Von diesem Dokument halte ich persönlich nichts und halte es für einen Fehler.
Kard. Ratzinger war dazu übrigens eher verhalten.
Und der letzte (damals) lebende andere große deutsche Dogmatiker, Kard. Scheffczyk hat harsche Kritik an der Erklärung getätigt. Zu Recht.

Tam-Tam
17:35

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Herr Weber ist ein ganz normaler Mensch. »Tue recht und scheue niemand!« ist sein Lebensmotto -- und damit kann er ganz gut leben. Doch eines Tages findet er sich vor der Himmelspforte wieder und muss beweisen, ob er tatsächlich gut genug ist für den Himmel...
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Katholisches Verständnis der Rechtfertigung:
Definition der Rechtfertigung: Sie ist "eine Überführung (...) von dem Stand, in dem der Mensch als Sohn des ersten Adam geboren wird, in den Stand der Gnade und ‚der Annahme unter die Söhne‘ [Röm 8,15] Gottes, durch den zweiten Adam, unseren Erlöser Jesus Christus" (Trient, Rechtf. cap. 4, DH 1524)
Die Rechtfertigung nimmt bei Erwachsenen "ihren Anfang von Gottes zuvorkommender Gnade durch Christus Jesus (...), das heißt, von seinem Ruf" -> Gnade geht dem menschlichen Tun voraus (Trient, Rechtf. cap. 5)
Aber: der Mensch muss "sich durch freie Zustimmung und Mitwirkung mit dieser Gnade [Trient Rechtfert., Kan. 4 und 5] zu seiner eigenen Rechtfertigung (...) bekehren" -> kein bloßes passives Geschehen am Sünder (wie Luther), Gnade und Freiheit des Menschen wirken ineinander (ohne genaues Wie).
Das Konzil von Trient weist besonders in folgenden Punkten die Rechtfertigungslehre der Reformatoren zurück:
- Entscheidende Differenz: Ablehnung jeder menschlichen Mitwirkung im Rechtfertigungsprozess. (= so von Luther behauptet)
- Empfang der Rechtfertigung "allein durch den Glauben" (= so von Luther behauptet)

Tam-Tam
17:35

Punkte für den Himmel.
Herr Weber ist ein ganz normaler Mensch. »Tue recht und scheue niemand!« ist sein Lebensmotto -- und damit kann er ganz gut leben. Doch eines Tages findet er sich vor der Himmelspforte wieder und muss beweisen, ob er tatsächlich gut genug ist für den Himmel...
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nach kath. Verständnis gibt es IMMER ein MITWIRKEN des Menschen beim Rechtfertigungsprozeß.
Schon Augustinus sagt:
"qui fecit te sine te, non te iustificat sine te" (der dich ohne dich geschaffen hat, rechtfertigt dich nicht ohne dich) (serm. 169,11,131)
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Luther sagt hingegen:
- Gott hat uns - ohne uns - durch die Satisfaktion Christi gerecht gemacht -> diese "fremde Gerechtigkeit" wird von Gott an uns herangetragen (es geht nicht um unsere eigene Leistung).
- "sola gratia" "nur die Gnade" ist der typisch reformatorische Gedanke in Bezug auf den Rechtfertigungsprozess.
- Die Rechtfertigung bleibt ganz Sache Gottes, sie wird zugesprochen; von uns wird sie nur im Glauben ergriffen (fides apprehensiva)
- Gute Werke sind nur Folgen des Glaubens.
-
In der Confessio Augustana (1530) explizit:
"4. Von der Rechtfertigung: Weiter wird gelehrt, dass wir Vergebung der Sünde und Gerechtigkeit vor Gott nicht erlangen mögen durch unser Verdienst, Werk und Genugtun, sondern dass wir Vergebung der Sünde bekommen und vor Gott gerecht werden aus Gnaden, um Christi willen, durch den Glauben, wenn wir glauben, dass Christus für ums gelitten habe, und dass uns um seinetwillen die Sünde vergeben, Gerechtigkeit und ewiges Leben geschenkt wird. Denn diesen Glauben will Gott als Gerechtigkeit vor ihm halten und zurechnen, wie St. Paulus sagt zu den Römern Kap. 3 und 4."

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Es folgt die Differenz in der kath. Position.