"What about therapy intended to change sexual orientation from gay to straight? All major national mental health organizations have officially expressed concerns about therapies promoted to modify sexual orientation. To date, there has been no scientifically adequate research to show that therapy aimed at changing sexual orientation (sometimes called reparative or conversion therapy) is safe or effective. Furthermore, it seems likely that the promotion of change therapies reinforces stereotypes and contributes to a negative climate for lesbian, gay, and bisexual persons. This appears to be especially likely for lesbian, gay, and bisexual individuals who grow up in more conservative religious settings." Apa (siehe Link unten) Haste auch "nichtkatholische" Belege für die Änderbarkeit?
"Das ist mal wieder ein Satz, dem man so nicht pauschal anwenden kann. Sagen Sie das auch Ihrem Beichtvater, wenn er Ihnen eine Buße auferlegt?" Nö. "Da diese Diskussion wohl kein Ergebnis bringt, ist dies mein letzter Kommentar." Na dann: 'Schüsschen. "Mein Gebet für Sie!" Wofür? @ Grasshüpfer: Ja. Kommt immer drauf an, welchen renomierten Wissenschaftler zitieren möchte. Dann auch mal was von mir: "Es wird nach herrschender Meinung als gesichert angenommen, dass die sexuelle Orientierung, nachdem sie sich gebildet hat, unveränderlich feststeht, auch wenn im Umfeld religiöser Minderheiten gelegentlich eine abweichende Mindermeinung vertreten wird (vergleiche auch Ex Gay Bewegung)." (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Orientierung) Weiterer Link dazu: American Psychological Association: www.apa.org/topics/sorientation.html
Auszuleben. Hmm. Ich denke, Du lebst dergleichen schon aus, wenn Du daran denkst. Es heißt ja nicht umsonst " ... ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken...". Da sehe ich jetzt nicht den Riesenunterschied zum Ausleben. Denn diese Orientierung - und ich bleibe dabei - lässt sich nicht wegstreichen, auslöschen oder durch Therapie oder seelsorgerische Begleitung ausmerzen. Unterm Strich ist es latte, ob Du nun homosexuelle Handlungen ausübst oder Dich derer enthälst. Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand freiwillig schwul oder lesbisch wird. Diese Fixierung ist irgendwann da. Da gibts Familienväter die nach 25 Jahren Ehe feststellen, daß sie sich nicht mehr verstellen können, weil es sie aushöhlt. Ich glaube nicht, daß es "bekehrte" Homosexuelle gibt. So easy ist das nicht. Ich finde es nur so schrecklich, daß Ihr hier denkt, es wäre so einfach ein anderer Mensch zu werden. Welches Leid dergleichen bedeuten kann, begreift Ihr nicht. Homosexualität ist nur eine von vielen Sünden, denen der Mensch erliegen kann. Und nun würde ich das mal gern loswerden: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein
@Grashüpfer: Das sie genetisch bedingt ist, habe ich auch nicht behauptet. Dennoch glaube ich nicht, daß Homosexualität auf lange Sicht gesehen ablegbar ist. Dafür gibts es ausreichend Gegenbeispiele. Oder muß ich jetzt auch mit Links um mich werfen ;o)?! Im_Kreuz_ist_Heil:"Das Beten der Priesterbruderschaft kann schon viel helfen. Das Gebet ist eine sehr mächtige Waffe gegen das Böse. " Erkläre mir diese Aussage genauer. Das Böse in Form des Satans würde für mich vorraussetzen, daß sich homosexuelle Menschen mit Absicht auf das eigene Geschlecht konzentrieren. Also dementsprechend sich vorsätzlich dem zuwenden, von dem sie wissen, daß es verboten und falsch ist und ihre Energien dafür aufwenden! Denn das definiert für mich "böse".
Sicherlich bleiben Gottes Gebote auf ewig bestehen. Nur wage ich mal zu bezweifeln, daß es wirklich machbar ist, von der Homosexualität weg zu kommen, wie Du das dargestellt hast. Sorry. Aber langfristig von der eigenen sexuellen Ausrichtung wegzukommen, ist schlichtweg unmöglich. Ist die sexuelle Ausrichtung ersteinmal da, ist eine "Umorientierung" bisher nicht erreicht worden. "Das Beten der Priesterbruderschaft kann schon viel helfen. Das Gebet ist eine sehr mächtige Waffe gegen das Böse." Spannend. Du sprichst also vom Bösen, wenns um homosexuelle Menschen geht. Dieses "Böse" setzt für mich allerdings eine feste Absicht voraus. Einen Vorsatz. Und dies in die sexuelle Orientierung hineinzuinterpretieren finde ich schon ein starkes Stück. Und diese Sichtweise empfinde ich als extrem und ein Stück weit militant. "Aber es ist gefährlich, dass es in der Gesellschaft soweit gekommen ist, dass man meint, eine schwere Sünde wäre normal und dies bereits den Kindern beibringt." Sagen wir es mal so, die meisten Kinder entstehen aus heterosexuellen Verkehr, was an sich schon dazu führt das sie einen Vater und eine Mutter haben. Dies ist für Kinder normal. Das Homosexualität etwas normales ist, für Kinder und auch Erwachsene, bezweifle ich ebenfalls, da homosexuelle Menschen sich selbst durch ihre Lebensweise sehr stark abgrenzen. "Normal" sind sie nicht, dass merken Kinder ganz besonders. Ich kann nicht behaupten, daß Kindern es beigebacht wird, das "schwul" oder "lesbisch" sein etwas normales ist. Wenn Du da aber auf die Medien anspielst, stimme ich Dir zu. Nur - dort werden auch andere Dinge als "normal" deklariert, die bei dem Licht der Realität betrachtet, alles andere als normal sind. Da nehme ich auch gern mal die "Supernanny" als Beispiel. Grüßkes!
Wunderbar wie er das ausdrückt. Nur denke ich jedes Mal, wenn ich diesen Mann sehe, ich sollte ihn zum Frühstück einladen. Der arme Mann ist soooo schrecklich dünn!
elisabethvonthüringen:"Wäre gespannt auf Ihre Reaktion, wenn Ihr Sohn das erste Mal mit Schminkutensilien aus dem Kindergarten nach Hause kommt....." Ja klar. Ich würde sofort einen riesigen Schrecken bekommen, er könne ja schwul werden. Ich denke nicht, dass im kindlichen Ausprobieren eine geschlechtliche Orientierung steckt. Davon abgesehen findet die "Festlegung" der eigenen sexuellen Orientierung weitaus später statt. Im_Kreuz_ist_Heil: "Wir Christen sind deswegen gegen die Homosexualität, da sie schon immer eine schwere Sünde darstellt und gegen das 6. Gebot verstößt." Finde ich spannend, daß sie von sich auf andere schließen und für alle Christen sprechen. Da wären wohl mehrere Christen, die nicht so extrem eingestellt sind, geschweige denn überhaupt so eine Einstellung haben. "Deshalb zerstört die Homosexualität die Familie und die Ordnung Gottes, denn heutzutage hat sich das Denken verbreitet, Homosexualität sei eine gute Alternative zur Familie und ein normales Verhalten." Homosexualität zerstört keine Familie, wenn man wie ich nun, von der Herkunftsfamilie spricht. Ob die Familie an sich überhaupt die ideale Lebensform darstellt ist auch fraglich, da ich mir immer wieder die Scheidungsrate vorhalte. Desweiteren empfinde ich dieses militante Verhalten als völlig unpassend. Sicherlich mag es aus dem eigenen Empfinden heraus und aus unserer Religion heraus begründet sein, daß die Homosexualität abzulehnen ist. Dennoch gibt es sie und die gesellschaftlichen Strukturen haben sich stark gewandelt. Insofern ist dieser Protest dieser Bruderschaft ganz nett, aber er nützt rein gar nichts. Wie bitte, das frage ich mal alle hier, wollen sie jemanden der seine sexuelle Orientierung abgeschlossen hat, dazu bewegen hetrosexuell zu werden??? Das würde mich mal interessieren. Dagegen sein ist einfach. Lösungen zu bieten dagegen gar nicht.
Ähm... ich habe zwei Kinder. Homosexualität also weit gefehlt. Dennoch verstehe ich das Argument die Welt könne untergehen, aufgrund Homosexueller überhaupt nicht. Eher geht die Welt unter weil sie überbevölkert ist. Diese Argumentation ist Schwachsinn in meinen Augen. Zudem ich finde es genauso Blödsinn, Dein Argument mit "alt und krank" sein. Heutzutage gibbet genug Heterosexulle die keine Kinder haben. Und wer kümmert sich dann bitte um die? Auch Vater Staat? Und ist es nicht genauso "sündig", keine Kinder in die Welt zu setzen? Gar zu verhüten? Und was soll das bedeuten: "Und so legen leider viele an sich selbst zum Schluss die Hand. Und verlassen mit unbekanntem Ziele, dieses garst'ge "Erdenland" - Selbstmord?! Ja nee, is' klar. Ich glaube uns Menschen wäre viel mehr damit geholfen, mehr auf unsere Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen zu sehen, als auf die Unterschiede. Und noch mal zum "Weltuntergang": die wird untergehen. Steht sogar schon inne Bibel.