„Nun, das oben Gesagte verweist uns auf die Unfehlbarkeit, die der Herr den Päpsten aller Zeiten versprochen hat. Da das, was vom Zweiten Vatikanischen Konzil stammt, keinen unfehlbaren Charakter hat – da es sich um ein pastorales Konzil handelt – und da das ordentliche Lehramt nur dann unfehlbar ist, wenn es mit den Aussagen aller Päpste der Vergangenheit übereinstimmt, folgt daraus: Wenn der heutige Papst den Päpsten der Vergangenheit widerspricht und damit einen Konflikt in der Lehre schafft, müssen die Katholiken den Päpsten aller Zeiten treu bleiben und den universellen Glauben bewahren, über Zeit und Raum hinweg, wie der heilige Thomas zu Recht lehrt (S. Th. 11-11, q. 2 ad 3).“
Auszug aus der Zeitschrift „Chiesa viva“ (Nr. 430) unter der Leitung von Don Luigi Villa