Deutscher Diözesanrichter wegen Warnung vor homosexueller Sünde entlassen
Pater Mettler ist Mitglied des Ordens der Missionare von der Heiligen Familie. Er hatte von 2010 bis 2019 als Beamter in Belo Horizonte, Brasilien, gedient. Danach wechselte er nach Münster, wo er seit 2020 als Diözesanrichter für Ehesachen tätig war.
Katholiken aus dem Amt entfernt
Die deutsche Synodal- und Diversitätskirche hat Pater Mettler aus seinem Amt entfernt, nachdem sie eine einzige Presseanfrage von Wp.de zu einem am 23. September veröffentlichten Artikel erhalten hatte.
Sprecher von drei deutschen Diözesen - Münster, Essen und Paderborn - distanzierten sich von Pater Mettler.
In allen drei Diözesen hat es pro-homosexuelle und andere frevelhafte Vorfälle gegeben, die aber nie zu personellen Konsequenzen oder Entlassungen geführt haben.
Was Pater Mettler aufgedeckt hat
Bereits im November 2024 schrieb Pater Mettler auf CommunioVeritatis.de über Homosexualität. Der Titel lautete Über notwendigen Widerstand. Warum die Kirche sich der Ideologie von LGBTIQ+ widersetzen muss.
Er wies darauf hin, dass Homosexualität innerhalb von nur dreißig Jahren zu einem Merkmal der Menschenwürde umgedeutet wurde, obwohl sie zuvor ein Straftatbestand war. Pater Mettler fügte hinzu, dass dies durch die Manipulation der Sprache, das Verschweigen von Zahlen und Drohungen gegen Andersdenkende erreicht wurde.
Die Folgen einer homosexuellen Lebensweise wurden geleugnet. "Aufgrund der unter Homosexuellen üblichen Sexualpraktiken kommt es sehr häufig zu schweren körperlichen Erkrankungen, Infektionen, Wunden oder Schäden an Körperstrukturen. Homosexuelle haben auch ein wesentlich höheres Risiko, bestimmte emotionale Probleme zu entwickeln, darunter Selbstmordtendenzen, schwere Depressionen und Angstneurosen", erklärte er.
Und: "Es grenzt an Naivität und Feigheit, wie große Teile der Politik, der Wissenschaft, der Gesellschaft und der Kirche vorschnell und willfährig vor dieser Strategie kapituliert und so dazu beigetragen haben, die Voraussetzungen für einen tiefgreifenden Wandel der Gesellschaft zu schaffen."
Die Kirche ist Teil dieser Manipulation, bedauerte Pater Mettler: "Auch in Deutschland verlassen die Seminaristen die kirchlichen Ausbildungsstätten, sie suchen noch immer nach Orden, wo sie nicht mit schwulen Subkulturen konfrontiert werden, oder sie geben ihre Berufung ganz auf."
"Indem sie homosexuelle Kandidaten aktiv fördert, ja sogar bevorzugt, hat die Kirche selbst einen entscheidenden Schritt zur Homosexualisierung des Klerus getan."
Pater Mettler entlarvte auch den Missbrauchsskandal als "Homosexualitätsskandal".
Bild: St Paulus Dom, Münster © wikipedia CC BY-SA, AI-Übersetzung