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Nach medialer Empörung: Erzbischof von Toulouse ersetzt homosexuellen Kanzler

Am Samstag hat Monsignore Guy de Kérimel, Erzbischof von Toulouse, Frankreich, einen neuen Kanzler ernannt.

Diese unvermeidliche Entscheidung kam mehr als zwei Monate nachdem de Kérimel die Ernennung von Pfarrer Dominique Spina zum Kanzler bekannt gegeben hatte. Pfarrer Spina wurde 2006 wegen Vergewaltigung eines 16-jährigen männlichen Teenagers in den 1990er Jahren zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

De Kérimel verteidigte seine ursprüngliche Ernennung und sagte, sie sei ein "Zeichen der Hoffnung für Missbrauchstäter, die ihre Strafe verbüßt haben und eine sehr schwierige soziale Ausgrenzung erleben."

Aber: "Um eine Spaltung unter den Bischöfen und eine Pattsituation zwischen den Befürwortern und Gegnern zu vermeiden, habe ich beschlossen, meine Entscheidung rückgängig zu machen, was nun mit der Ernennung eines neuen Kanzlers geschehen ist."

Er fügte hinzu: "Meine Entscheidung wurde von vielen Menschen als eine Brüskierung der Opfer sexuellen Missbrauchs interpretiert. Ich bitte die Opfer um Vergebung. Das war natürlich nicht meine Absicht."

AI-Übersetzung
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Vates

Würden doch alle, von oben angefangen, die skandalöse Personalentscheidungen getroffen haben, sie so rückgängig machen wie de Kérimel!

Im Juni 2025 ernannte die Erzdiözese Toulouse Abbé Dominique Spina zum Kanzler und Delegaten für Ehefragen. Spina war jedoch 1993 wegen der Vergewaltigung eines 16-Jährigen verurteilt und zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Ernennung löste breite Empörung aus, da die Kirche zuvor versprochen hatte, ihn nicht mehr in verantwortungsvolle Positionen mit Nähe zu Gläubigen einzusetzen.
Erzbischof Guy de Kerimel verteidigte die Entscheidung zunächst mit Verweis auf Vergebung und Barmherzigkeit, ignorierte aber die Sorgen der Gläubigen. Angesichts massiver Kritik, auch von der Französischen Bischofskonferenz, trat Spina am 16. August 2025 zurück – offenbar widerwillig und ohne klare Begründung des Erzbischofs.
In einem späteren Kommuniqué sprach de Kerimel von einem „Missverständnis“ und entschuldigte sich allgemein bei Missbrauchsopfern, bekundete aber zugleich weiterhin sein Vertrauen in Spina.

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Ursula Sankt

Zu spät. Der Bischof muss ersetzt werden.

Werte

Die Argumentation des Erzbischofs zum Thema Barmherzigkeit: Das logische Ende ist, dass niemand für irgendetwas bestraft wird.