„Abtreibungspille“ bald durch Gynäkologen verschreibbar
02.07.2020 13.57
Online seit heute, 13.57 Uhr
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) genehmigt laut der Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, und der SPÖ-Nationalratsabgeordneten Petra Bayr den Antrag des Zulassungsinhabers auf Verschreibbarkeit der „Abtreibungspille“ Mifegyne durch niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen. Damit wird das Medikament in Österreich in Zukunft auch außerhalb von Krankenhäusern und Ambulanzen erhältlich.
„Bisher war es so, dass die Mifegyne ausschließlich in Krankenanstalten und in Ambulatorien, die zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen berechtigt sind, abgegeben werden durfte. Das widerspricht der medizinischen Praxis in vielen Ländern und bedeutet zudem für Frauen, die im ländlichen Raum leben, eine mühsame lange Anfahrt in einer ohnehin belastenden Situation“, wurde Disoski in einer Aussendung zitiert. „Die Verschreibungsmöglichkeit ist auf Gynäkologen und Gynäkologinnen beschränkt“, sagte sie.
„Die Erleichterung …