Leichenfunde in Kanada: Publizist spricht von "Geschichtsfälschung"
Ottawa/Wien, 29.07.2021 (KAP) In Kanada gab es Anfang des 20. Jahrhunderts an kirchlichen Schulen keinen "Völkermord" an indigenen Kindern, die von Ordensleuten systematisch ihrer Kultur beraubt, missbraucht, mittels schlechter Behandlung umgebracht und in Massengräbern verscharrt worden seien: Mit dieser Kritik an jüngsten Medienberichten lässt der kanadische Publizist und Wissenschaftler Pablo Munoz Iturrieta aufhorchen. Wie der gebürtige Argentinier am Donnerstag im Interview mit Kathpress dargelegt hat, sprächen die historischen Fakten klar dagegen. Eine "Geschichtsfälschung" mit bereits jetzt verheerenden Folgen werde betrieben, so der Autor.
Seit Ende Mai hatten Berichte über Funde von insgesamt über tausend Kinderleichen im Umfeld sogenannter "Residential Schools" - vorwiegend von der katholischen Kirche geführte Internate für Indigene, die vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die 1980er-Jahre existierten - die Nachrichtenwelt in Aufruhr gebracht. Dass es diese namentlich …