Geschlechtsumwandlungen sind ein hochemotionales Politikum. Nun widmet sich auch eine Fachzeitschrift kritisch diesem Thema und kommt zu dem Schluss: Der Umgang mit Betroffenen basiert auf wissenschaftlich unzureichenden Grundlagen.
„Behandlungen anzubieten, ohne deren Nutzen und Risiken ausreichend zu verstehen, ist unethisch.“ „97 Prozent der Kinder, die Pubertätsblocker erhalten, setzen die Geschlechtsumwandlung fort – während 60 bis 98 Prozent jener, bei denen abgewartet wird, sich später mit ihrem Geburtsgeschlecht versöhnen.“ „Die Schweizer Gesetzgebung zu Transitions-Behandlungen für Minderjährige beruht auf Standards, die in anderen Bereichen der Medizin normalerweise nicht akzeptiert würden.“