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Irapuato

Tradition of Switzerland - Silvesterchläuse
Twice a year, the Silvesterchläuse appear in the Appenzellerland in Switzerland to chase away evil spirits and bring good wishes for the new year. They celebrate on two dates: 31 December and 13 January, known locally as Alter Silvester. There are three traditional types of Chläuse – the Schöne, Schö-Wüeschte, and Wüeschte – each wearing unique, fully handmade costumes, masks, and heavy bells. The groups wander from house to house, offering blessings and performing rhythmic bell ringing that can be heard across the valleys.
Silvesterklaus is a masked person taking part in Saint Sylvester's Day festivities in Appenzell, Switzerland, and thus contributing to maintain the Chlausen tradition. A Silvesterklaus or New Year's Mummer (Chlaus in Swiss German) is dressed up as a Saint Sylvester or New Year's Eve character. In the Reformed half-canton of Appenzell Ausserrhoden, the turn of the year is still celebrated in this way. The Silvesterklausen is part of Switzerland’s intangible cultural heritage.
Silvesterklaus - Wikipedia
Traditions of Europe

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@Mazza La Ragazza

Mazza La Ragazza

Fantastic headdress. But also the singing too is quite evocative. We call that yodelling, do we not? The hills are alive. I prayed that Mass today, of St. Sylvester.

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Silvesterklaus
Ein Silvesterklaus (Schweizerdeutsch: Silvesterchlaus) ist eine Person, die maskiert den Brauch des Silvesterklausens pflegt. Im Schweizer Kanton Appenzell Ausserrhoden wird auf diese Art die Jahreswende gefeiert.
Zeitpunkt
Die Jahreswende wird in gewissen Gemeinden des Kantons Appenzell Ausserrhoden zweimal gefeiert, einmal nach dem gregorianischen Kalender am 31. Dezember und einmal nach dem julianischen Kalender am 13. Januar (Alter Silvester). An diesen Tagen ziehen die Silvesterkläuse mit ihren Schellen in Schuppeln (kleine Gruppen) «zauernd» (einen Naturjodel singend) von Haus zu Haus, um ein gutes Jahr zu wünschen. Falls der 31. Dezember oder der 13. Januar auf einen Sonntag fällt, so wird am Vortag gefeiert.
Geschichte
Schriftlich wird das Chlausen 1663 erstmals erwähnt: Die kirchliche Behörde wehrte sich gegen das laute Herumlaufen in der Nacht. Im Kanton Appenzell Innerrhoden wurde das Chlausen laut dem Mandantenbuch von 1776 bis 1808 mit fünf Talern Busse bestraft. Dies führte dazu, dass der Brauch nur im Hinterland des Kantons Appenzell Ausserrhoden erhalten blieb. Dennoch wurde das Chlausen auch in Innerrhoden bis um das Jahr 1900 in kleinem Rahmen mehr oder weniger «versteckt» oder von der jeweiligen Bezirksobrigkeit «stillschweigend toleriert» gepflegt.
Dies geschah zu jener Zeit vor allem in den grenznahen Gebieten zu Appenzell Ausserrhoden, beispielsweise in Haslen, das von drei Seiten von den Ausserrhoder Gemeinden Hundwil, Stein, Teufen und Bühler umringt ist oder in Gonten im Grenzgebiet zu Urnäsch und Hundwil. Auch waren früher teilweise Einzel-Chläuse unterwegs. Kantonal, sowie konfessionell gemischte «Schuppel» mit Chläusen aus Ausserrhoden und Innerrhoden gab es seit jeher und die Kantons-/ bzw. die Religionszugehörigkeit spielen heute keine ernsthafte Rolle mehr. Vielmehr werden diese Umstände als Grundlage für gegenseitige kleine Sticheleien gebraucht, welche jedoch ohne ideologischen Hintergrund funktionieren.
Heute wird davon ausgegangen, dass das Chlausen keinen heidnischen Ursprung hat, sondern auf einen spätmittelalterlichen Brauch von Klosterschülern in Nordfrankreich zurückgeht. Im 15. Jahrhundert soll das adventliche Treiben immer wilder und fasnächtlicher geworden sein, was der Kirche nicht passte. Möglicherweise wurde das Chlausen deshalb von der Adventszeit auf den Silvester verlegt.
Silvesterklaus – Wikipedia

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Sven Christian Köhler