Musterbrief zum Versenden an Priester, die Kirchen durch Sodomiefahnen schänden
wir sind Ihnen für Ihre priesterlichen Dienste, die Sie in den zurückliegenden Jahren in unserer Gemeinde geleistet haben, von ganzem Herzen dankbar. Die Feier der Eucharistie und die Spendung der Sakramente ist ein unschätzbares Geschenk, das uns Gott durch die Hände der Priester, also durch Sie, gegeben hat. Unser zeitliches und ewiges Leben hängt vollständig von unserem katholischen Glauben ab und wir wissen es sehr wertzuschätzen, was Sie für seine Bewahrung getan haben.
Unser Dorf existiert seit weit über tausend Jahren und noch länger ist es der katholische Glaube, der die Grundlage unserer Kultur war und von unseren Vorfahren bis zu uns weitergegeben wurde. Wir leben allerdings heute in einer Zeit, wo diese lebensspendende Flamme des Glaubens gänzlich zu ersticken droht und die lange Kette der Glaubensweitergabe in Gefahr ist, nach so vielen Generationen abgebrochen zu werden. In unserer Zeit gibt es Dinge, die unseren Vorfahren zumindest in solchem Ausmaß nicht bekannt waren, ja von denen in der ganzen Menschheitsgeschichte nie berichtet worden ist:
Die marxistische "Sexuelle Revolution" hat in unserem Land die christliche Kultur weitgehend besiegt. Während das Christentum lehrt, dass die geschlechtliche Vereinigung für einen Mann und eine Frau in einer Ehe geschaffen wurde, ist nun Sex ohne Ehe zur allgemeinen Praxis geworden. Damit ist das große Ziel von Karl Marx und seinen Jüngern - die Abschaffung der Ehe - bei uns weitgehend erreicht worden.
Wir bitten Sie deshalb: Verkünden Sie in Ihren Predigten erneut die katholische Lehre von der Reinheit, von der Buße und Umkehr, denn nur die vergebende Liebe Jesu kann unsere Gesellschaft retten. Öffnen Sie die Beichtstühle, um allen, die in den Fesseln der Sünde gefangen sind, die Lossprechung anzubieten und sie zu einem wahren christlichen Leben zu führen.
Nicht die Hinführung zu einer immer weiter ausufernden Sexualität, auch nicht wenn man sie "Liebe" nennt, ist die Absicht des Evangeliums. Auch die Bewerbung widernatürlicher gleichgeschlechtlicher Praktiken entspricht nicht dem Auftrag, den Jesus uns gegeben hat. Uns ist nicht bekannt, dass es jemals in der Geschichte ein Volk gab, dass Verbindungen auf Basis solcher Praktiken, für die unser Körper nicht geschaffen ist, gesegnet hat oder zur "Ehe" erklärt hat. Und es ist uns auch nicht bekannt, dass jemals ein Gotteshaus mit den entsprechenden Fahnen und Symbolen behangen worden wäre.
Bitte setzen Sie sich mit aller Kraft dafür ein, dass die in ... an den Kirchen angebrachten Plakate wieder entfernt werden. Wir identifizieren uns nicht mit deren Botschaften und möchten nicht, dass die Türme und Mauern unserer Kirchen für politisch-weltanschauliche Werbung verwendet werden, besonders dann nicht, wenn man sich damit gegen die überlieferte Lehre der katholischen Kirche wendet. Jesus sagt vielmehr:
"Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein." (Lukas 19,46)
Wenn dagegen eine neue religöse Lehre verkündet werden soll, mit einem neuen Menschenbild, dann bietet unser Staat zahlreiche Möglichkeiten an, wie dies öffentlich durchgeführt werden kann. Die Kirchengebäude sind aber Eigentum der Katholischen Kirche und hierfür nicht vorgesehen. Es verletzt nicht nur die religiösen Gefühle der Gläubigen sondern widerspricht ganz und gar dem geoffenbarten Willen Gottes.
Bitte geben Sie uns unsere Kirchen wieder in ihrer Unversehrtheit zurück! Lassen Sie uns nicht solche Wege gehen. Machen wir einen neuen Anfang. Denn das Leben im Geist des Evangeliums ist so viel besser als alles andere und es führt uns in das ewige Leben im Himmel.
Hochachtungsvoll, die Ihnen anvertrauten und demütig ergebenen Gläubigen aus ....,
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