Die ungeklärten Ursprünge des Novus Ordo - Die Warnung eines Bischofs vor dem Konsistorium
Bischof Eleganti verweist auf die historischen Fakten.
1965: Ein überarbeiteter Ordo Missae wird veröffentlicht - eine Übergangsversion der alten Messe, die den ersten Impulsen des Zweiten Vatikanums folgt.
1967: Ein experimenteller Entwurf (Missa normativa) wurde vorgelegt, aber nicht angenommen.
Die erste Bischofssynode nach dem Konzil war über diesen Ritus gespalten. Etwa 71 Bischöfe stimmten dafür (placet), 43 stimmten dagegen (non placet), und 62 betrachteten ihn lediglich als Diskussionsgrundlage. Trotz dieser geteilten Meinung wurde die Arbeit an dem neuen Messbuch fortgesetzt.
1969: Das neue Messbuch (Missale Romanum) wird verkündet, das heute als Novus Ordo Missae bekannt ist. Es setzt Änderungen um, die von einer Mehrheit der Bischöfe auf der Synode von 1967 abgelehnt worden waren.
Die Änderung der Zelebrationsrichtung und die Einführung des Volksaltars waren auf dem Konzil nicht vorgesehen.
Bischof Eleganti: "Der Verlust von Sakralität und Vertikalität in der Liturgie in vielen Feiern, die unzureichende Zentralität Gottes und die Dominanz der Gemeinde, eine gewisse Banalisierung des Heiligen, des liturgischen Raums und der liturgischen Gewänder, die Marginalisierung des Tabernakels, die einseitige Betonung des Mahlcharakters und der Gemeinde als Subjekt der Liturgie - all das muss überdacht werden!"
Er hofft, dass Papst Leo XIV. die Kardinäle vor dem kommenden Konsistorium zunächst auf den notwendigen Stand des historischen Wissens über liturgische Fragen bringt. Sie sollten nicht über Themen beraten, deren Entwicklungsgeschichte sie nicht ausreichend im Detail kennen. Als solche Details erwähnt Bischof Eleganti auch die Rolle von Erzbischof Annibale Bugnini und den protestantischen Einfluss bei der Neukonzipierung des Novus Ordo.
Schlussfolgerung:
"Lassen Sie uns auf die Einsicht des Papstes und der Kardinäle hoffen. In Rom hört man seit Jahren zu und formt auch die Weltkirche entsprechend. Aber was genau sie hören, bleibt unklar. In brennenden Fragen weiß man immer noch nicht, in welche Richtung die Dinge gehen."
AI-Übersetzung