Bischof Zanchetta nimmt Hausarrest wieder auf - tut homosexuelle Sünden als Scherz ab
Argentinischen Medienberichten zufolge wird er seine vierjährige Haftstrafe, die in Hausarrest in einem örtlichen Kloster umgewandelt wurde, weiter absitzen.
Matías Montes, eines von Zanchettas Opfern, erwartet, dass er vorzeitig auf Bewährung entlassen wird: "Das Justizsystem hat keine gute Arbeit geleistet." Er fügte hinzu, dass die Kirche dem Staat nahe steht und dass der Gerechtigkeit nicht wirklich Genüge getan wird.
Am 4. Februar 2025 lehnte ein argentinisches Berufungsgericht den Versuch von Bischof Gustavo Zanchetta ab, seine Verurteilung aus dem Jahr 2022 wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Seminaristen aufzuheben.
In seiner Berufung argumentierte Zanchetta, dass das Gericht aufgrund seiner Homosexualität eine "geschlechtsspezifische Stereotypisierung" vorgenommen habe. Er behauptete, dass seine Handlungen aufgrund der Voreingenommenheit gegenüber seiner "sexuellen Orientierung" als missbräuchlich fehlinterpretiert worden seien. Er meinte, dass es sich bei den Handlungen um Scherze oder freundliche Gesten zwischen Männern gehandelt haben könnte.
Das Gericht wies den Einspruch jedoch als "realitätsfremd" zurück und betonte, dass der Bischof die Seminaristen betatscht und ihnen wiederholt die Finger in den Mund gesteckt habe. Das Gericht stellte außerdem fest, dass "die Platzierung der eigenen Genitalien auf dem Gesäß einer anderen Person zweifelsohne eine sexuelle Handlung ist".
Trotz seiner Verurteilung und seiner selbsterklärten Homosexualität hat Bischof Zanchetta keine disziplinarischen Maßnahmen von Seiten der Kirche erhalten. Er hatte obszöne Bilder von homosexuellem Sex auf seinem Mobiltelefon, darunter auch pornografische Bilder von sich selbst.
AI-Übersetzung