de.news

Leo XIV: "Man kann nicht gegen Abtreibung, aber für die Todesstrafe sein"

Bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Universidad Católica Santo Toribio de Mogrovejo (USAT) in Chiclayo, Peru, im Jahr 2023 stellte sich Kardinal Prevost auf die Seite der radikalen Ansichten der pro-homosexuellen Chicagoer Kardinäle Joseph Bernardin (1928-1996) und Blase Cupich. Einen Videoausschnitt der Rede finden Sie unten.

Kardinal Prevost sagte: "Erlauben Sie mir, einige Überlegungen aus den Reden und Einsichten dreier Kardinäle - alle aus Chicago - zu teilen: Kardinal Joseph Bernardin, der in den 1990er Jahren Erzbischof von Chicago war; Kardinal Blase Cupich, der gegenwärtig Erzbischof ist; und ich selbst bin, wie Sie wissen, in Chicago geboren."

Kardinal Prevost lobte die historische Rede von Kardinal Bernardin an der Fordham University in New York vor vierzig Jahren: "Sie stellte eine neue Art des Denkens darüber vor, wie die Kirche auf ethische Herausforderungen und Probleme reagieren könnte, die damals auftraten und auch heute noch auftreten."

Kardinal Bernardin erfand damals seine "konsequente Ethik des Lebens", erinnerte sich Kardinal Prevost: "Bernardins Vision schlug vor, die Morallehren der Kirche so zu verstehen, dass sie ganzheitlich auf die vielen Herausforderungen reagieren, die das menschliche Leben betreffen, als wären sie wie Fäden zu einem einzigen Kleidungsstück verwoben."

[Anmerkung: Bernardins Konzept des "nahtlosen Gewandes" besagt, dass alle Lebensfragen wie Abtreibung, Migration, Krieg, Armut und Todesstrafe mit demselben moralischen Ernst angegangen werden sollten. Dies löste in den USA einen jahrzehntelangen Streit aus. Die Katholiken argumentierten, dass die Abtreibung eine herausragende moralische Frage sei. Bernardins Ansatz schwächte und spaltete die US-amerikanische Pro-Life-Bewegung].

In seiner Rede von 2023 setzte Kardinal Prevost sein Lob für Bernardin fort: "Diese Perspektive skizziert einen Weg für die Kirche, der auch heute noch relevant ist. Zum Beispiel kann ein Katholik nicht wirklich behaupten, 'pro-life' zu sein, wenn er eine Haltung gegen Abtreibung einnimmt und gleichzeitig für die Todesstrafe eintritt. Eine solche Position stünde nicht im Einklang mit der katholischen Soziallehre."

In seiner Rede schloss sich Kardinal Prevost ganz der Unmoral von Bernardin, Cupich und Franziskus an:

"Ich schlage vor, dass wir uns den Vorschlag von Kardinal Bernardin erneut zu eigen machen - vielleicht jetzt dringender denn je. Aufbauend auf Bernardins Fundament hat Kardinal Cupich vor kurzem vorgeschlagen, das Konzept der konsequenten Ethik des Lebens zurückzufordern und weiterzuentwickeln, indem er es zu einer neuen, integralen Ethik der Solidarität ausbaut, wie er es nennt. Wenn die Kirche diesen Vorschlag annimmt, kann sie dem Volk Gottes und in der Tat allen, die das Gemeinwohl suchen, ein wertvolles Geschenk machen. Wenn die Kirche den Aufruf von Papst Franziskus ernst nimmt, eine synodale Kirche zu verkörpern, müssen wir eine 'integrale Ethik der Solidarität' [von Cupich] in jede Dimension unseres Lebens einbringen."

[Anmerkung: Kardinal Bernardin, der seinen Vater im Alter von sechs Jahren verlor, wurde von mehreren katholischen Autoren, darunter Randy Engel und Matt Abbott, verdächtigt und beschuldigt, ein praktizierender Homosexueller zu sein. Der Psychiater Richard Sipe sagte, dass mehrere Seminaristen und Priester behaupteten, Bernardin habe homosexuelle Sünden begangen].

AI-Übersetzung

05:05
492,8K
Katja Metzger teilt das

Leo XIV stellt sich in eine Linie mit den radikalen pro-Homo-Kardinälen Bernardin und Cupich

1653
Mile Christi

Was ist denn das für eine Logik? Abtreibung ist die direkte Tötung eines unschuldigen Menschen, wohingegen die Todesstrafe bei Kapitalverbrechen ein Recht des Staates im Sinne der Justitia vindicativa ist, da hier ein schuldig gesprochener Verbrecher hingerichtet wird. Aber das "neue Pfingsten" Roncallis hat ja bekanntlich neue "Erkenntnisse" gebrfacht, und die Täter- Opferumkehr gehört seit jeher zu den freimaurferischen Spezialitäten!

Eugenia-Sarto

Unser neuer Papst Leo XIV zieht viele Menschen an durch sein gütiges liebevolles Wesen. Warum das so ist: youtube.com/watch?v=H3dddAgjC9M

michael7

Die Körpersprache verrät schon vieles darüber, wie ein Mensch denkt und fühlt. Aber vernünftigerweise kann man einen Menschen nicht unabhängig von seinen Taten beurteilen und muss wohl vor allem darauf das Augenmerk richten.

fra Giovanni Maria

Sein gütiges Wesen: Wenn Sie keine Maschine sind, dann begehen Sie die Sünde der maßlosen Gutgläubigkeit. Denn Sie verachten alle Worte des Herrn, wo er und die Apostel vor den Wölfen im Schafspelz gewarnt haben

michael7

Es ist ein manipulativer Trick, die Tötung von Kindern auf dieselbe Stufe zu stellen, wie bestimmte Formen von Notwehr, d.h. Verteidigungskrieg, Todesstrafe usw..
Welcher Katholik oder moralisch denkende Mensch ist denn für Krieg oder Todesstrafe? - Allerdings wäre es wohl kein Zeichen, wirklicher Moral, wenn man Notwehr als unmoralisch darstellen wollte, da es nicht verboten sein kann, extreme Gewalt auch mit Gewalt abzuwehren, um ein höheres Gut zu schützen.

Eugenia-Sarto

Notwehr und Verteidigungskrieg kommen in der Rede nicht vor. Es ist klar, daß in Notwehr und Verteidigung(skrieg) gehandelt werden muß.

michael7

Es geht um die Frage, ob Tötung im Krieg oder Todesstrafe von einem Katholiken absolut abgelehnt werden müssen, auch in Fällen von Notwehr.

Franz Xaver

Notwehr und Nothilfe haben mit Todesstrafe aber überhaupt nichts zu tun; sofern nicht ein Exzess vorliegt, sind beide selbst dann moralisch zulässig, wenn die Abwehr zum Tod des Angreifers führt.

michael7

Eben. Wenn eine Bedrohung von Leib und Leben nur durch den Tod abgewendet kann, kann eine solche Notmaßnahme nicht verboten werden, sollte aber nach katholischer Morallehre nur auf solche Fälle beschränkt bleiben!

fra Giovanni Maria

The Windswept House, deutsch "Der letzte Papst", Pater Malachy Martin: Wer ist Kardinal Bernardin? - Kardinal Leonardin - Joseph Kardinal Bernardin, CHICAGO (siehe auch Kardinal von Century City und Erzpriester in South Carolina) - Priester, der Mitwirkender der satanischen ‚Inthronisierungszeremonie des gefallenen Engels Luzifer‘ im Vatikan und zeitgleich in den Vereinigten Staaten war, auf die im Buch Bezug genommen wird". Aus der Transkriptionsliste der Pseudonyme in Pater Martins „Roman“, der 2007 veröffentlicht wurde. Das muss ein Irrtu sein, denn es ist schwer vorstellbar, dass es so etwas gibt.

Katja Metzger

Hier noch ein Artikel dazu: "Remembering" Joseph Cardinal Bernardin, by Matt …

Guntherus de Thuringia

"Das muss ein Irrtu[m] sein, denn es ist schwer vorstellbar, dass es so etwas gibt." --- Viele wichtige, auch schreckliche Dinge und Sachverhalte sind für normale Menschen "schwer vorstellbar", und dennoch geschehen sie wirklich.

Guntherus de Thuringia

Agnes, damals schon Großmutter, bezeugte in den 1990er Jahren, dass sie das junge Mädchen gewesen war, das Erzbischof Bernardin in einer schwarzen Messe vergewaltigt hat (wofür ihr eigener Vater sie zur Verfügung gestellt hatte), eben so wie Malachi Martin es in "Windswept House" beschreibt, welcher es von ihr persönlich erfahren hatte. --> youtube.com/watch?v=Wam4BlhIcHg

Ein weiterer Kommentar von Guntherus de Thuringia
Guntherus de Thuringia

"Die Inthronisation des
gefallenen Erzengels
Luzifer fand am 29.
Juni 1963 in der römisch-katholischen Zitadelle statt:..." --> Chiesa viva...

Katja Metzger

Und diesen Kardinal Bernardin lobt der Leo XIV? Was ist das nur für ein Papst.

fra Giovanni Maria

@Guntherus de Thuringia Ich habe etwas vorsichtig formuliert. In Wahrheit habe ich vor Jahrzehnten von einem Priester erfahren, daß der "Roman" zu 80% wahr ist..

Franz Xaver

Den Sektierern und Papst Leo-Verleumdern seien Worte des "Wanderers" entgegengehalten, die da lauten:
"Die Kirche ist auf einer enormen Vielfalt von Menschen aufgebaut, mit verschiedenen Hautfarben und Nationalitäten und auf unterschiedliche Weise: Es ist eine Vielfalt. Der Heilige Geist vereint sie jedoch zu einem Gebäude so, dass sie eine Einheit bilden
.
Das ist es, was das Motto von Papst Leo XIV. ausdrückt: "In dem Einen [das heißt in Christus] sind wir eins." Wir sind eine Kirche, vereint in dem Einen, der ihr Bräutigam ist.
Aber der Hirte sagt auch, dass es andere Steine gibt, die nicht geeignet sind, um das Gebäude zu bauen, und dass sie verlassen und weggeworfen werden oder dass sie im Feuer verbrennen. Diese Steine sind es, die die Einheit nicht akzeptieren, die in den Punkten begründet ist, die wir zuvor gesehen haben: in der Heiligen Schrift und in der Tradition. Diejenigen, die sich weigern, sich von den Lehren formen zu lassen, die die Kirche immer vertreten hat, und mit Phantasien wie dem weiblichen Priestertum, dem geheiligten Ehebruch oder der gesegneten Sodomie zu uns kommen, sind Steine, die niemals Teil des Turms sein können. Es sind die Steine, die "Schimmel haben, rissig sind, zu klein sind, andere weiß und rund sind und nicht in das Gebäude passen" und gerade deshalb weggeworfen werden."

Eugenia-Sarto

Mit manchen Menschen kann man nicht diskutieren, weil sie nicht die Tiefe einer Rede unseres heiligen Vaters Leo XIV verstehen können oder wollen.

michael7

Katholiken würden wohl die Tiefe einer Rede durchaus verstehen und sie suchen sie. Allerdings müssen sie auch fragen, wer gegen die überzeitliche Einheit der Kirche ist und wer deshalb nach Schrift und Tradition die wahre Einheit der Kirche nicht akzeptiert, wie Franz Xaver richtig schreibt:
"Diese Steine sind es, die die Einheit nicht akzeptieren
, die in den Punkten begründet ist, die wir zuvor gesehen haben: in der Heiligen Schrift und in der Tradition. Diejenigen, die sich weigern, sich von den Lehren formen zu lassen, die die Kirche immer vertreten hat".

Maria Magdalena

Es läuft genau nach dem Prinzip, dass niemand aus einer ungesunden Birne (nach der Hl. Hildegard) einen gesunden Apfel machen kann!

michael7

Genauer: Manche versuchen heute, faule Birnen als gesunde Äpfel zu verkaufen, und verfolgen diejenigen als "Feinde", welche auf dieses falsche Spiel hinweisen!

Maria Magdalena

Vielmehr meinte ich eine frische und gut schmeckende Birne, die jedoch ihrer messbaren Schwingung nach schlecht ist!

Vates

Die Schatten aus Leos XIV. Vergangenheit mit immer mehr dunklen Punkten in einigen seiner Auffassungen und Fehlentscheidungen als Bischof werden länger und länger!
Seine zitierte Rede von 2023 als Kardinal mit dem uneingeschränkten Lob für Bergoglio, Bernardin und Cupich und sein Bekenntnis zum Synodalismus ist eindeutig neomodernistisch und löst regelrecht Entsetzen aus!
Die drei Genannten vertraten zweifellos nicht nur radikale, sondern häretische Ansichten, die Prevost anscheinend nicht begriff. Davon muß er sich unbedingt mit Reue und Demut explizit distanzieren, wozu ihm die vielbeschworene "Amtsgnade" (weder Dogma noch Zwang!) verhelfen möge, wozu im übrigen im Vergleich mit seinen unmittelbaren Vorgängern noch einiges zu sagen ist...... .

Josefa Menendez

Schon wieder schlosss sich Prevost ganz der Unmoral von Bernardin, Cupich und Bergoglio an. Die unschuldigen Ungeborenen muss man als erstes ernst nehmen und das ungeborene Leben verteidigen! Die wahren Prioritäten sind: Das traditionelle Hl Messopfer, das ungeborene Leben und das Sakrament der Ehe. Traditionis Custodes, Amoris Laetitia und Fiducia Supplicans muss Prevost ganz widerrufen. Und die anderen FM-Dokumente von Bergoglio ebenfalls, wenn er meint, katholisch zu sein.

Josefa Menendez

Die schlechte, verbogene Soziallehre von Prevost, vermischt mit einer humanistischen Menschheitsliebe (Fratelli Tutti): Migration, Ausschaltung jedes Krieges, Armut und Kampf gegen die Todesstrafe. So ist nicht nur die gesamte übernatürliche Ordnung ignoriert, sondern auch der Weg geebnet in die völlige Illusion: Nie mehr Armut, nie mehr Krieg. Man vergleiche dagegen die Christusworte „denn Arme habt allezeit unter euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.“ (Mt 26,11) und „ihr werdet von Kriegen und Kriegszügen hören.“ (Mt 24,6)

Guntherus de Thuringia

Kard. Prevost: "Eine solche Position stünde nicht im Einklang mit der katholischen Soziallehre." -- Er hätte präzisieren können: seit 2018, als Papst Franziskus den betreffenden Artikel im KKK änderte.

Franz Xaver

Josefa Menendez, Ihr Papst Leo-Bashing wird schön langsam peinlich und gibt ein Recht anschauliches Beispiel für Ihren aktuellen Geisteszustand ab; beten Sie aufrichtig die Novene und Litanei zum Heiligen Geist, der kann Ihnen bestimmt helfen, ich werde Sie dabei in den nächsten Tagen unterstützen.

Franz Xaver

Diese Sektierer schimpfen auf und verleumden Papst Leo sowie urteilen über ihn frevelhaft vermessen von Beitrag und Kommentar zu Beitrag und Kommentar, Stunde zu Stunde (wobei sie sich nicht entblöden, ihre Schandwerke zu blockieren), ohne ihm eine vernünftige Zeit zu geben, um zu sehen, wie er sich entwickelt. Damit zeigen sie zudem einen absoluten Mangel an Nächstenliebe und Hoffnung, vermutlich aufgrund eines schrecklichen paranoiden Entzugssyndroms, nachdem sie sich mehr als ein Jahrzehnt lang von dem bergoglianischen "Soma" ernährt haben.

michael7

Wahrscheinlich zeigen Katholiken nach Bergoglio weniger ein "Entzugssyndrom", sondern eher - sachlich leicht verständlich! - ein vom Glauben her gebotenes und unverzichtbares Misstrauen, wenn jemand Bergoglio oder Modernisten allzu sehr lobend hervorhebt!?

Als es noch den Kirchenstaat gab, ließen heilige Päpste Übeltäter an den Galgen hängen.

viatorem

".... ließen heilige Päpste Übeltäter an den Galgen hängen."
Auch heilige Päpste können sich am Menschen versündigen, heilig sein, bedeutet nicht, fehlerlos zu sein.

Es war aber nach der damaligen Kirchenlehre keine Verfehlung.

niclaas

Prevost stellt das Lebensrecht von verurteilten Schwerverbrechern auf die gleiche Stufe wie das von unschuldigen Kinder, die noch nicht geboren sind.

viatorem

Leben ist Leben und keines bekommt eine Wertung mit auf die Welt.
Was daraus wird, bekommt eine Wertung vom Schöpfer nicht von " Niclaas"

Guntherus de Thuringia

G-t sieht das offenbar anders. Die meisten Todesstrafen der Geschichte gehen auf sein Konto.

Franz Xaver

Darum geht es, niclaas, doch gar nicht; es geht darum, ob, und wenn ja, wer zu bestimmen befugt sein soll, welches Leben lebensunwert sein soll oder nicht, und diese Grundproblematik ergibt sich nicht nur für Straftäter, sondern auch zB für Föten, für alte oder gebrechliche oder behinderte Menschen; es ist also ein Gesamtgesellschaftsproblem.
Im Übrigen, wäre nach dem KKK in der ursprünglichen Form die Todesstrafe ohnehin schon im Interpretationsweg nicht mehr zulässig.

Im letzten Absatz gebe ich Ihnen recht. Vorarbeit dafür leistete schon das 2. Vatikanum. (Allerdings: warum widerspricht die Kirche nicht der Todesstrafe im EU-Vertrag von Lissabon?)
Warum sollten die von G-t verhängten und vollzogenen Todesstrafen nicht mit dem Thema zu tun haben?

viatorem

"Warum sollten die von G-t verhängten und vollzogenen Todesstrafen nicht mit dem Thema zu tun haben?"
Weil es darum geht, was der Mensch für unwertes Leben hält, wobei er selbst sich dabei natürlich nicht mit einbezieht.
Wie Gott die Menschen straft, das ist eine ganz andere Sache.

Guntherus de Thuringia

"Wie Gott die Menschen straft, das ist eine ganz andere Sache." -- Ich traue keinem Gott, der in ungeheuerlichem Ausmaß gegen die eigenen Gebote (hier: du sollst nicht töten) verstößt. Dieser Gott mag mächtig sein, aber gütig ist er nicht, wenn dieses Wort einen Sinn haben soll.

viatorem

"Ich traue keinem Gott, der in ungeheuerlichem Ausmaß gegen die eigenen Gebote (hier: du sollst nicht töten) verstößt."
Es sind Gebote für die Menschen, damit sie sich in ihrem Unverstand nicht gegenseitig vernichten.
Es sind keine Gebote, die der Schöpfer für sich selbst gemacht hat.
Mein ist die Rache, spricht der Herr. Das gilt u.a. auch für die Todesstrafe, die menschliche Richter anordnen.
Auch für die Ermordung der ungeborenen gottgewollten Kinder.

Guntherus de Thuringia

"Mein ist die Rache". Eben. Wir sollen uns nicht rächen, dafür G-t (und sein Liebling Israel) um so gnadenloser.

Dass man als Christ sowohl gegen Abtreibung als auch gegen die Todesstrafe sein muss, predige ich hier schon seit Jahren. Beides sind Gräuel übelster Art, und ich bin sehr glücklich, mich in dieser Meinung vom amtierenden Papsr bestätigt zu sehen.

"Gräuel übelster Art" aus der Bibel AT & NT

Salzburger

Tja - gegenüber den Waldensern betonte Papst Innozenz, daß häretisch ist, wer die TodesStrafe als unchristlich ansieht...

viatorem

Andere Zeiten, andere Päpste

Salzburger

@viatorem "...andere Päpste" sicher - aber andere VorSchriften sicher nicht.

Katja Metzger

"Wenn die Kirche den Aufruf von Papst Franziskus ernst nimmt, eine synodale Kirche zu verkörpern, müssen wir eine 'integrale Ethik der Solidarität' [von Cupich] in jede Dimension unseres Lebens einbringen."

fra Giovanni Maria

"integrale Ethik der Solidarität" = satanische Ethik