Nachrichten

Offener Brief an den Kardinal: Fasten-Hungerstreik könnte zu plötzlichem Organ-Versagen führen

(gloria.tv) Am österreichischen Nationalfeiertag, 26. Oktober, sandte der österreichische Lebensschützer Josef Preßlmayer, der seit dem 3. September gegen die Verstrickung er österreichischen Kirche mit der Aktion Leben in einem Fasten-Hungerstreik ist, dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn einen Offenen Brief. Von Dr. Josef Preßlmayer.

Sehr geehrter Herr Kardinal Dr. Schönborn!

Ihr gestriger Artikel in der Zeitung „Heute“ über den „Nationalfeiertag“, in welchem Sie die lange Friedensperiode in Europa loben, hat mich bewogen Ihnen zu schreiben, was aber ohnehin fällig war, da Sie mein letztes Schreiben vom April des Jahres betreffend die von Bischof DDr. Klaus Küng „dringend empfohlene Entflechtung“ der Kirche von der „Aktion Leben“ (nochmals beiliegend) bis jetzt nicht beantwortet haben!

Ich kann nicht glauben, dass Sie nicht doch in Ihrem Herzen die Worte der seligen Mutter Teresa präsent haben wie L’Osservatore Romano hervorhebt:

„Abtreibung bezeichnete Mutter Teresa als ‚den größten Friedenszerstörer heute, [...] denn Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder’“

Wie können Sie da am „National-Feiertag“ unserer sterbenden Nation, die im Jahr 1900 [1], noch aus 92 % Katholiken [2] bestand, die nun auf dem Weg zu einer 5%-Minderheit bei islamischer Mehrheit ist [3], die Ermordung von etwa 3 Millionen ungeborener Kindern [4] „vergessen“?

Gemeinsam mit Bischof Dr. Ägidius J. Zsifkovics haben Sie vom 9. bis 28. Oktober an der Synode über das Thema „Die neue Evangelisierung – Für die Weitergabe des christlichen Glaubens“ im Hinblick auf das, von Papst Benedikt XVI. ausgerufene, kommende „Jahr des Glaubens“ in Rom teilgenommen und wurden sogar in den Rat der Synode gewählt, um deren Zielsetzung, der Neu-Evangelisation, die auf das Engste mit dem Schutz der ungeborenen Kinder verbunden zu sehen ist, von leitender Stelle zum Durchbruch zu verhelfen, was ja an sich, wenn Sie dieses Amt ernst nehmen, wovon ich ausgehe, zu einer Synergie mit meinem Anliegen führen müsste.

Ich nehme auch an, dass Sie Bischof Zsifkovics darüber informiert hat, dass ich seit dem 3. September eine angemeldete Demonstration vor dem Bischofssitz in Eisenstadt durchführe und dabei ein Gebetsfasten nach Jesu Wort: „Diese Art von Dämonen kann nur durch Gebet und Fasten vertrieben werden“ (Mk 9, 29) einhalte.

Wie ist nun aber die Tätigkeit der „Aktion Leben“, welche die „Fristenlösung“ befürwortet, in den Pastoral-Ämtern eine „ergebnisoffene“ Beratung durchführt, die Tötungspille „RU 486/Mifegyne, die Fiala-Klinik in Salzburg und die Fleischmarkt-Klinik in Wien mit den Worten „Wissen’S eh in Wien ist ein Fleischmarkt, da kann man das machen“ empfiehlt, mit dem katholischen Glauben, dessen Vertiefung der Heilige Vater wünscht, vereinbar?

Die Praxis der „Aktion Leben“ in den Pastoral-Ämtern ist es absolut nicht! Dies ist auch in der Papst-Petition „Katholiken Pro Life statt Pro Choice“ (kath-prolife.at) eingehend dokumentiert. Sie wurde bisher von 883 Unterzeichnern befürwortet und kann weiterhin unterstützt werden.

Da die „Aktion Leben“ nicht der Katholischen Lehre entspricht, hat auch Familien-Bischof Dr. Klaus Küng an die Bischöfe appelliert, eine „Entflechtung“ von der „Aktion Leben“ vorzunehmen. Doch die Bischöfe haben diese, von Bischof Küng „dringend empfohlene“ Entflechtung [5], bis jetzt ignoriert!

Sie als Kardinal und Vorsitzender der Österreichischen Bischofs-Konferenz haben diese sündhafte, im Prinzip mit Exkommunikation belegte Kooperation mit Befürwortern der „Fristenlösung“, die auch Beratungs-Bestätigungen ausstellen, welche für subventionierte Abtreibungen in Wiener Spitälern verwendet werden können, offenkundig bis jetzt zugelassen!

Die Generalsekretärin der „Aktion Leben“, Martina Kronthaler, hat in unfassbarer Weise Papst Benedikt XVI., welcher bei seinem Besuch in Wien die „Fristenlösung“ kritisierte sowie den katholischen Glauben und das 5. Gebot: „Du sollst nicht töten!“ wie folgt verhöhnt: „Das Hinterfragen der Fristenlösung führe nur zu ‚altem Lagerdenken’“ (Der Standard, 11. 9. 2007).

Diese in den Pastoral-Ämtern für die Kirche tätige Einrichtung ratet „niemandem zu einem Kind oder gegen ein Kind“, das Post-Abortion-Syndrom wird als eine “Erfindung radikaler Gruppierungen“, Gebets-Vigilien als "kontraproduktiv", die "noch nie" einer Frau geholfen haben und das Zeigen von Fotos oder Modellen ungeborener Kinder als „radikal“ und „Belästigung“ bezeichnet (aktionleben.at).

Die „Aktion Leben“, welche die „Fristenlösungs“- und „Pro-Choice“-Ideologie - die Wahl zwischen Weiterleben und Tötung des Kindes - befürwortet und sich mit einem irreführenden Namen tarnt, ähnlich wie ihr deutsches Pendant, „Donum vitae“ – Geschenk des Lebens – trieb und treibt noch immer in den katholischen Bildungs-Anstalten ihr Unwesen. So hat sie im Wiener Franziskaner-Kloster Ihre Propaganda-Veranstaltung für die Fristenregelung „Lehrgang Lebensschutz-Pädagogik“ ebenso betrieben wie an der „Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien-Krems“.

In betont neutraler Sprache heißt es im Werbe-Folder zu dieser Pro-Choice-Schulung betreffend Modul 3“: „Unerwartet schwanger, Empfängnisregelung“:

„Dieses Seminar informiert über Unterstützungsmöglichkeiten im Prozess der Entscheidungsfindung im Schwangerschaftskonflikt sowie über soziale und ethische Aspekte eines Schwangerschaftsabbruchs, über die unterschiedlichen Abbruchsmethoden und die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Österreich“

Dies bedeutet nichts Anderes, als dass auch bei einer Entscheidung zur vorgeburtlichen Kindstötung unterstützend sowie über die Art der Abbruchsmethoden informiert wird!

Die „Pädagogische Hochschule Burgenland“, der Sitz des „Institutes für religiöse Bildung“, führt ebenfalls vom 12. bis 13. April 2013 eine derartige „Fristenlösungs“-Indoktrinierung durch. In einem Schreiben vom 14. Mai 2012 habe ich Bischof Zsifkovics ersucht, diese Pro-Choice-Propaganda abzusagen, worauf dieser mir antwortete, dass er davon „nichts gewusst“ habe und er „der Sache nachgehen“ werde. Trotz mehrerer weiterer Schreiben und dem Ersuchen um ein Gespräch bekam ich keine weitere Antwort. Deshalb führe ich auch in diesem Jahr ein Gebets-Fasten durch. Zudem stellte sich heraus, dass die „Aktion Leben“ ebenfalls am Bischofssitz residiert!

Obwohl meine Hoffnung gering ist, da ich wohl nicht zu einer der Gruppen gehöre, der Sie Ihre Aufmerksamkeit schenken, ersuche ich auch Sie, sehr verehrter Herr Kardinal, um ein Gespräch in dieser Angelegenheit. Ich möchte nämlich die Möglichkeit, mich wieder an den Bruder des Heiligen Vaters, Prälat Dr. Georg Ratzinger, der anlässlich meines letzten Gebetsfastens Kontakt mit dem Papst aufnahm und wohl den Appell von Bischof Küng bewirkt hat, nur als „Ultima Ratio“ nutzen, um den hochbetagten Bruder des Papstes nicht unnötig zu belästigen. Ich warte daher bis zum 1. Adventsonntag, dem 3. Dezember 2012, auf Ihre Antwort, bevor ich mich wieder gezwungen sehe, neuerlich Kontakt mit Prälat Ratzinger aufzunehmen, wobei ich nicht ausschließen kann, bei einem allfälligen Besuch in Regensburg das dortige Krankenhaus aufzusuchen, wenn dies erforderlich sein sollte.

Allerdings habe ich mich mit einem Schreiben vom 27. September 2012 an Präfekt und Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller sowie zuvor am 12. September 2012 in diesem Anliegen an Nuntius Erzbischof Dr. Peter Zurbriggen gewandt (beide Schreiben mit Bestätigung der Weiterleitung) beiliegend.

Ich kann Sie, sehr verehrter Herr Kardinal, dessen versichern, dass ich durchaus nicht die Absicht habe, der erste „Märtyrer“ Österreichs für die ungeborenen Kinder zu werden. Zuletzt habe ich 133 Tage gefastet. Wie lange mir diesmal die Gnade des Durchhaltens im Gebets-Fasten mit Gottes Hilfe geschenkt wird, kann ich aber nicht sagen. Die Verantwortung für dieses Fasten-Opfer, das bis jetzt mit einer Gewichts-Reduktion von ca. 15, von 70 auf 55 kg, einherging und seinen Grund in der Mitwirkung der katholischen Kirche Österreichs an der Massenvernichtung der ungeborenen Kinder hat, ist jedoch zwischen der Vertretung der katholischen Kirche Österreichs und mir geteilt und wenn ich auch noch, nach der Erfahrung des letzten Jahres, vielleicht bis Weihnachten oder darüber hinaus, durchhalten könnte, bin ich natürlich nicht gegen ein plötzliches Organ-Versagen gefeit, nach einem nun schon den 52. Tag anhaltenden Gebets-Fasten, das ich, im Falle von Schlechtwetter oder zum Wochenende zu Hause fortsetze, während ich, wenn ich nach Eisenstadt pendle dieses Opfer für die ungeborenen Kinder insofern verschärfe, als ich von 9 Uhr vormittags bis 20 Uhr abends keine Flüssigkeit zu mir nehme.

Ich hoffe, dass Sie diesmal durch die Länge meines Briefes nicht „entmutigt“ werden, wie im Jahr 2004 als ich Ihnen eine 10-seitige Darstellung der „Aktion Leben“ zusandte und vielleicht auch noch den Brief an den Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller vom 27. 9. 2012, zur Vertiefung des Sachverhaltes lesen, den ich Ihnen beilege.

Als historische Reminiszenz darf ich Ihnen vielleicht auch das Schreiben von Kardinal Dr. Franz König vom 28. April 1988 – also vor bald 25 Jahren, als Frucht meiner ersten Kontaktnahme mit einem österreichischen Oberhirten in der Angelegenheit des Lebensrechtes der ungeborenen Kinder zur Kenntnis bringen, das mich doch ziemlich enttäuscht hat sowie die jüngste Titelgeschichte des „13.“ aus meiner Feder.

______________________

[1] In den Grenzen des heutigen Österreich

[2] „ In 1900 about 92% of Austria’s population was Roman-Catholic…” New Times, Old Beliefs:
Projecting the Future Size of Religions in Austria,
Anne Goujon, Vegard Skirbekk, Katrin Fliegenschnee, Pawel Strzelecki, Vienna Institute of Demography, 2006, S. 3 - www.oeaw.ac.at/vid/download/WP2006_01.pdf

[3] “If current fertility trends remain constant, Islam could represent the majority religion for those below 15 years of age in 2051. Other religion categories are estimated to constitute 7-12% of the population by 2051.” a.a.O. Abstract, S. 1, . Wenn alle nichtislamischen Religionen gemeinsam auf 7 bis 12% geschätzt werden, kann der katholische Anteil bei etwa 5 % angenommen werden.

[4] Jugend-Zeitschrift der Österreichischen Ärztekammer „Gynnie“, o. J. , S. 15: „Jährlich treiben in Österreich 84.000 Frauen ab! Rechnet man die inoffiziellen Abtreibungen dazu, schätzen Experten, liegt die Zahl sogar bei 200.000 Frauen pro Jahr. Ab 1. 1. 1975 verloren damit rund 3, 1 Millionen Menschen durch die „Fristenlösung“ ihr Leben, lässt man die „inoffiziellen“ Abtreibungen unberücksichtigt.

[5] Schreiben vom 12. März 2012
125K
Josef P.

Tina 13: Auch Ihnen Vielen Dank für Ihre Segenswünsche! Den treuen Streitern hier für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder, wie "a.t.m" und "Iacobus", möchte ich auch Dank sagen, dass sie dieses Forum nicht den Baby-Zerstückelungs-Propagandisten wie "bennet" überlassen!
Diese wissen mit satanischem Instinkt genau, dass, wenn eine Mutter ihr Kind schlachten lässt, der Teufel auflacht, wenn die kleinen, heiligen Ebenbilder Gottes ihm geopfert werden. Dann reibt er sich die Hände in Erwartung der neue Seele, die ihm in den Schoß fallen wird, wenn die Mutter diese Tat, die ja durchaus mit der "kreuz und quer"-Zerstückelung vergleichbar ist, mit der die "Eis-Lady" ihre früheren Männer "entsorgt" hat, nicht bereut.
Ein entscheidender Unterschied besteht jedoch zwischen den Killer-Müttern und der "Eis-Lady" - diese hat ihre Männer vorher erschossen, während den Babys im Mutterleib bei lebendigem Leib Händchen und Füßchen ausgerissen werden!
Während aber die "Eis-Lady" mit einer Einweisung in eine "Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher" rechnen muss, haben die Baby-Zerstücklerinnen nur von ihrem "Entscheidungsrecht" Gebrauch gemacht, das ihnen die Tötungs-Ideologen der Satans-Gesellschaft zusprechen und sind sonst ehrenwerte Mitglieder der Gesellschaft!
Noch ein Gedanke zu meinem Einsatz für die ungeborenen Kinder: Seit bald 25 Jahren bekämpfe ich diese Massen-Morde an den ungeborenen Kindern und habe durch meine Jahre als Mitarbeiter der "Aktion Leben", bei "Geborene für Ungeborene", "Jugend für das Leben" und "HLI"-Gehsteigberater ein Insider-Wissen gesammelt, das mich geradezu zwingt, dieses hinauszuschreien, wenn ich mich mich weiterhin in den Spiegel schauen will!
Wer weiß denn schon, dass die "Aktion Leben" im Jahr 1989 eine Kehrtwende im Lebensschutz vorgenommen hat? Ich habe auch erst viel später davon erfahren, als mir ein befreundeter Priester die Jubiläums-Aussendung zum 50-jährigen Bestehen zur Verfügung stellte, wie sie der Großteil der Pfarren bis heute erhält! Da steht, was mich die Unantastbarkeit der "Fristenlösung" bei der "Aktion Leben" im Nachhinein verstehen ließ:
"Die 'Standortbestimmung' 1989 nimmt engültig Abschied davon, die strafrechtlichen 'Bedingungen zu verändern."
Im Katechismus der Katholischen Kirche, 2273, heißt es aber klar, dass Abtreibung gesetzlich bestraft werden "muss"!
Inzwischen ist die "Aktion Leben" aber immer dreister und gehässiger gegen den Papst und die Lehre der Kirche geworden:
„Das Hinterfragen der Fristenlösung führe nur zu ‚altem Lagerdenken’“, verhöhnt Martina Kronthaler den Heiligen Vater! (Der Standard, 11. 9. 2007).
Also, um zu einem Ende zu kommen, würde ich nach allem, was ich weiß, schweigen, wäre ich mitschuldig an der Massenvernichtung der ungeborenen Kinder und am Untergang der katholischen Kirche, die ja schon als 5 %-Miderheit prognostiziert wird!

Tina 13

Lieber Herr Dr. Josef Preßlmayer möge der Herr Sie segnen und Ihnen Kraft geben dieses Leiden zu tragen. Und möge die himmlische Mama ihren Mantel über Ihnen ausbreiten.
🙏 🙏

Caeleste Desiderium

Auch hier Nochmal
Möge Die Leuchtende Hostie das Fleisch gewordene Wort der ewig Gelobte König aller Könige JESUS CHRISTUS und Seine Mutter Das Unbefleckte Herz Die Pforte Des Himmels Die Königin der Barmherzigkeit und des Friedens Maria Sie und Ihr Vorhaben Segnen Lieber Dr. Josef Preßlmayer 😇
Mögen noch vieeeel mehr Menschen nicht weg schaun und etwas dagegen unternehmen. Oder noch besser mögen Keine Abtreibungen mehr stattfinden. 😇 👍

Josef P.

IZAAK, Landpfarrer, Celeste Desiderium: Danke für die guten Worte! Vielleicht sollte ich noch ergänzen, was ich Kardinal Schönborn noch als Grußworte schrieb, was im veröffentlichteten "Offenen Brief" wegfiel:
"Mit der Bitte um Hilfe für die ungeborenen Kinder und Ihren Segen als unwürdig Berufener!"
Durch vielfache persönliche Erfahrungen über die zerstörende, satanische Macht der Abtreibung und als ehemaliges, langjähriges Mitglied der "Aktion Leben", die ein Dopppel-Spiel trieb und treibt, das erst seit der Internet-Zeit und ihrer Aussagen auf ihrer Website offenbar wurde, fühle ich mich berufen, diese verwerfliche Selektions-Praxis, die ich durch undercover-Recherchen nachgewiesen habe und die auf "gloria.tv", sowie in der Papst-Petition "Pro-Life statt pro Choice" - kath-prolife.at - dokumentiiert sind, aufzuzeigen und die Kirche davon zu befreien, in dem Bewusstsein, im Grunde für diese Verteidigung der Katholischen Kirche unwürdig zu sein.
Da innerhalb der Kirche aber offenkundig niemand diese Aufgabe übernehmen will oder kann, muss ich eben dies im Namen der ungeborenen Kinder versuchen!

Caeleste Desiderium

Hl. Mutter Teresa:
Wissen Sie, die Menschen machen sich ständig Sorgen darüber, dass unschuldige Kinder in Kriegen getötet werden und versuchen, dies zu verhindern. Aber welche Hoffnung liegt darin, das zu verhindern, wenn Mütter ihre eigenen Kinder umbringen? Jedes Leben ist kostbar für Gott, egal wie die Umstände sind. In Jesaja 43,3 sagt Gott: 'Weil Du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich Dich liebe'.
Mutter Teresa: "Die schlimmste Krankheit, die keine Medizin jemals heilen kann, ist das Gefühl, unerwünscht und von allen verlassen zu sein. Das grösste Übel ist die furchtbare Gleichgültigkeit gegenüber dem Nächsten".
Hl. Mutter Teresa:
Wir dürfen nicht überrascht sein, wenn wir von Mord, Totschlag, Kriegen, Hass hören. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind töten kann, dann bleibt für uns, uns gegenseitig zu töten.
Hl. Mutter Teresa:
Leben ist ein Geschenk, das Gott uns gegeben hat. Dieses Leben existiert bereits im Ungeborenen. Menschenhände sollte niemals Leben beenden. Ich bin davon überzeugt, dass die Schreie der Kinder, deren Leben vor ihrer Geburt beendet wurde, an Gottes Ohren dringen.
Herr Dr. Presslmayer beweihräuchert sich auf keinen fall.
Es gibt Drei möglichkeiten Barmherzigkeit auszuüben Tat Wort Gebet.
Herr Dr. Presslmayer tut die ersten Beiden ganz deutlich, Beten sicherlich auch, er kämpft für das Leben der Ungeborenen.
Bennet Sie sollten nicht so über Menschen schreiben die für Schwache Kämpfen und Leiden. Stört es Sie das Herr Dr. Presslmayer sich so sehr für das Leben der Ungeborenen einsetzt?

Landpfarrer

Lieber Herr Dr. Presslmayer!
Wünsche ihnen Gottes Segen, damit die unselige Verflechtung der Kirche mit einer Organisation, für die die Fristenlösung nicht in Frage gestellt werden soll und die Abtreibung zumindest in gewissewn Fällen eine legitime option ist, beeendet wird.
Die Auseinandersezung mit bennet können sie sich wohl ersparen. Der verbreitet schon seit längerem seine unkatholischen Äusserungen hier. In einer seiner Lesermeinungen hat er zum Beispiel explizit die Lehre, dass es in sich schlechte Handlungen gibt -was die Kirche unfehlbar lehrt-zurückgewiesen und gerade am Beispiel der Abtreibung exemplifiziert: Diese sei eben manchmal nicht gerechtfertigt, manchmal schon. Gebe gott, dass dieser "Bennet" nicht ein Geistlicher ist!

Tina 13

"Gebet zum Schutz des ungeborenen Lebens“ Allmächtiger und barmherziger Gott, du hast den Menschen als Krone der Schöpfung erschaffen. Heute hat sich die Menschheit weit von Dir und Deinen Geboten entfernt. Ungeborenes Leben wird überall in der Welt getötet, auf grausame Weise vernichtet. So bitten wir Dich durch Deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, auf die Fürsprache Seiner heiligen Mutter, sowie aller Engel und Heiligen: Schenke in Deiner Gnade allen werdenden Müttern die Erkenntnis, dass ihr Kind von der Empfängnis an ein wahrer Mensch ist und dass jede Art von Tötung ein schwerer Verstoß gegen Dein Gebot ist. Wir bitten Dich, erhöre uns! Stehe allen Ärzten bei, dass sie jedes menschliche Wesen, auch das ungeborene, unter allen Umständen als Dein Ebenbild schützen. Wir bitten Dich, erhöre uns! Führe alle jene, die die Tötung menschlicher Geschöpfe vermitteln oder durchführen, zur Erkenntnis, dass sie sich ihrer Schuld bewusst werden und wieder Versöhnung mit Dir suchen. Wir bitten Dich, erhöre uns! Sei den Frauen nahe, die ein hilfloses Kind in ihrem Leib töten ließen; lass sie die Gnade annehmen, sich zu bekehren und sich im Sakrament der Buße mit Dir zu versöhnen. Wir bitten Dich, erhöre uns! Erleuchte alle Eltern, Freunde und Ehemänner schwangerer Frauen, dass sie niemals Mithilfe zur Tötung von Ungeborenen leisten, sondern sie im „Ja“ zum schon empfangenen Kind bestärken. Wir bitten Dich, erhöre uns! Hilf den Politikern, dass sie alle Gesetze im Licht der Gebote Gottes beschließen und Gesetze, in denen menschliches Leben preisgegeben wird, wieder korrigieren. Wir bitten Dich, erhöre uns! Gewähre den Kindern, dass sie auch in der Schule zu christlichen Werten und großer Ehrfurcht vor dem Geheimnis menschlichen Lebens geführt werden. Wir bitten Dich, erhöre uns! Stärke die junge Generation, dass sie sich die richtungsweisenden Worte der Kirche über die menschliche Geschlechtlichkeit zu eigen macht und sich entschließt, danach zu leben. Wir bitten Dich, erhöre uns! Gütiger Gott, leite uns alle an, dass wir uns bemühen, selber nach dem Evangelium und Deinen Geboten zu leben. Hilf uns, dass wir ungeborenes Leben mit aller Entschiedenheit verteidigen und einen Teil der Schuld, die auf der Menschheit lastet, durch Gebet und Opfer verringern helfen. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn. Amen.

Josef P.

Wenn Sie, "bennet", tatsächlich ein "Pastor" sind, dann frage ich mich, wie Sie es mit den "Zehn Geboten" halten. Gilt denn das 5. Gebot: "Du sollst nicht töten!" für Sie nicht? Oder fällt das Töten der ungeborenen Kinder nicht unter das 5. Gebot?
So tief in das massenhafte, millionenfache, Töten der ungeborenen Kinder verstrickt wie die evangelische Kirche, besonders in Deutschland, die sich ja mehrheitlich der "Fristenlösung" zugewandt hat, ist die katholische Kirche noch nicht.
Es war jene Abstimmung, in welcher die große Psychotherapeutin Christa Meves in ohnmächtiger Wut schreien und toben wollte, dies aber unterdrückt hat und dann zum katholischen Glauben konvertiert ist.
Ich schrieb ja, dass ich k e i n Märtyrer sein will, aber immerhin hat Familien-Bischof Küng, offensichtlich durch mein, mit Gottes Hilfe zustande gekommenes Opfer und die Hilfe des Papst-Bruders einen Appell an die Bischöfe gerichtet, sich von der nichtkatholischen "Aktion Leben" zu "entflechten".
Was Sie nicht wissen ist, dass ich jahrelang als Gehsteig-Berater vor Wiener Klinken gearbeitet und verzweifelte Frauen kennengelernt habe. Einige dieser Mütter konnte ich vor dem letzten, blutigen Schritt der Zerstückelung Ihres Kindes bewahren.
Unvergessen und prägend war für mich das Erlebnis, wie eine hochschwangere Mutter, die ihr Kind hasste, es mehrmals versucht hat, es umzubringen, aber es dann doch nicht konnte und sich vom Abtreibungs-Stuhl losriss, durch mein Lied "Hörst du meine Herz" (auf gloria.tv nachzuhören) sich ihrem Kind geöffnet hat. Sie schrieb mir, später, als sie eine schwere Geburt hinter sich gebracht, dann völlig verwandelt und in eine selten symbiotische Beziehung mit ihrem Kind getreten war:
"Als ich Dein Lied gehört habe, empfand ich plötzlich totale Liebe für das Kind. Dein Text hat mir nämlich das Gefühl gegeben, dass dieses Kind mich liebt, und sich mich als Mutti ausgesucht hat...." (s. S. 229 im Buch "Lebensdämmerung" in www.Lebensschutzmuseum.at
Ich kenne durch meine Arbeit als Gehsteigberater bei HLI Frauen die ihre Babys behalten haben und solche die abgetrieben und in der Psychiatrie landeten, wie übrigens auch Abtreiberinnen, die sich verzweifelt an uns wandten. Solche Frauen wollten durch ihre Mitarbeit als Beterinnen wieder etwas gut machen.
Auch im engsten Familienkreis habe ich die zerstörende, bis zum furchbarsten Männerhaß ("Alle Männer gehören kastriert")führende Wirkung der Abtreibung kennengelernt. Ich selber bin ein PASS (Post-Abortion-Surviver-Syndrom)-Fall, denn ein Geschwister von mir wurde abgetrieben.
Natürlich bin ich weit, weit weg von der Hingabe der seligen Mutter Theresa, die für mich ein großes Vorbild ist. Aber erkennen Sie nicht, der Sie offenbar ein Sympathisant der "Fristenlösung" sind, dass Sie damit nicht im Einklang mit ihrer Haltung sind:
„Abtreibung bezeichnete Mutter Teresa als den größten Friedenszerstörer heute, [...] denn Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder’“
Die wenigsten Frauen treiben ab, wenn Sie Zuspruch und Hilfe erhalten. Wer die "Fristenlösung" als "Hilfe" ansieht und zwischen Tötung und Leben wählt, ist nicht besser als Mengele an der Rampe von Auschwitz, der ebenfalls nach Nützlichkeits-Kriterien seine Wahl getroffen hat. Erst wenn Frauen allein gelassen werden, sind sie total verzweifelt. Wie viele Frauen sagen, zerstört, nach der Abtreibung:
"Hätte mir nur jemand ein einziges Wort der Bestärkung gesagt".
Die "Fristenlösung" ist ein grausames Treib-Netz, in welches die Frauen durch Partner und Gesellschaft getrieben werden. Letzlich bestraft sich diese satanische Gesellschaft selbst, indem sie sich selbst von dieser Erde vertigt und miterleben muss, wie ein andere, kinderfreundlichere Kultur sie in die Minderheit drängt und ablöst!

Caeleste Desiderium

Gebet um die Taufe der abgetriebenen Kinder:
Himmlischer Vater, Deine Liebe ist ewig. In Deiner Liebe, tief wie das Meer, hast Du die Welt durch Deinen eingeborenen Sohn Jesus Christus erlöst. Schaue jetzt auf Deinen einzigen Sohn am Kreuz, der aus Liebe zu den Seinen unaufhörlich Sein Blut vergießt und vergib der menschlichen Gesellschaft. Reinige und taufe die abgetriebenen Kinder mit dem Kostbaren Blut und Wasser aus der heiligen Seite Deines Sohnes, der um unserer Erlösung willen tot am Kreuz hing. Im Namen des Vaters+und des Sohnes+ und des Heiligen Geistes.+ Mögen sie durch die Heiligkeit Jesu Christi das ewige Leben erlangen, durch Seine Wunden geheilt und durch Sein kostbares Blut befreit werden. um sich mit den Heiligen dort im Himmel zu erfreuen. Amen

a.t.m

Danke aufrichtig Dr. Preßlmayer für seinen Einsatz für die Ungeborenen Menschen. Aber ich erwarte nicht das hier Schönborn einlenken geschweige denn die Menschenverachtende Zusammenarbeit der "Amtskirche" mit den Tötungsoffenen Pro Choice Verein "AKTION LEBEN ÖSTTEREICH" beenden wird, eher ist zu erwarten dass er Fiala ebenfalls mit den kirchlichen St. Gregoriusorden auszeichnen wird.
Iacobus: Ja aus solchen Stoff werden Heilige und Märtyrer gebildet. Ach ja unser Pastor hat übersehen das man Kindern nicht mehr helfen kann, wenn diese noch im Leibe ihrer Mütter auf grausamste Art und Weise ermordet werden.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

bennet

ein "märtyrer" wäre er, wenn er wie mutter theresa hand anlegen und den müttern helfen würde, die in ihrer verzweiflung keinen anderen ausweg sehen, als das kind abzutreiben. stattdessen lobt er sich und seine aktion in den himmel. der mann sollte aufhören, sich selbst zu beweihräuchern und mit schreiben an gott und die welt zu prahlen. so hilft noch nicht einmal sich selbst, geschweige denn irgendeiner mutter und ihrem kind.

Iacobus

Aus diesem Stoff sind Heilige gemacht. Und auch Märtyrer.
Ich schätze mal, daß die schweigenden Verantwortungsträger auf genanntes Organ-Versagen hoffen, damit der lästige Mahner verstummt...