Das leidvolle Brüllen der Rinder in Österreich's Schlachthöfen.
In Schlachthöfen werden Geschöpfe Gottes in Akkordarbeit und wie am Fließband getötet. Kaum jemand hat eine Vorstellung davon, welches Leid unsere Mitgeschöpfe - die Tiere - in unserer Gesellschaft zu tragen haben. Längst zählen sie nicht mehr als Lebewesen, sondern sind zur Ware degradiert worden. Ihre Ausbeutung und Verfolgung durch den Menschen muss Gott, der seine Geschöpfe liebt, zutiefst treffen. Betreffend das Tierleid stehen stets wirtschaftliche Interessen im Mittelpunkt, die in unserer Gesellschaft offenbar höher zählen als die Interessen von leidensfähigen Lebewesen. Dieser Film wurde in einem oberösterreichischen Schlachthof aufgenommen, der sogar als Musterbetrieb gilt. Dennoch ist das Leiden der Tiere offenkundig. Eine Untersuchung durch Nutztierwissenschafter hat darüber hinaus ergeben, dass fast 75% der Tiere, die in Schlachthöfen getötet werden, nicht ausreichend betäubt werden oder noch vor dem Kehlschnitt …More
"Und ich wäre dankbar, würden sich ein paar verrückte Fundis endlich mal darum kümmern, dass die grausamen Tiertransporte gesetzlich verunmöglicht werden."
Ja glauben Sie denn nicht, dass es seitens jener TierschützerInnen, die sie hier permanent aufs schäbigste diffamieren, verzweifelte Bemühungen gibt, Tiertransporte und Massentierhaltungen abzuschaffen? Was sollen die TierschützerInnen denn tun? Die Ignoranz für das Leid der Tiere ist im Rest der Bevölkerung ebenso groß wie bei Ihnen. Also was sollen die Damen und Herren tun? Sie machen ja ohnedies schon alles, was im Rahmen der legalen Möglichkeiten gemacht werden kann. Aber Tiertransporte und Massentierhaltungen werden immer mehr anstatt weniger. Das Tier ist eben eine Ware in unserer Gesellschaft. Ich frage mich wirklich sehr, wo das ganze Massentierhaltungsfleisch hingelangt, wenn alle immer behaupten, sie würden "eh nur Fleisch von glücklichen Tieren" essen...
Wie auch immer. Wie stellen Sie sich vor, Tiertransporte und Massentierhaltungen angesichts der Ignoranz der Gesellschaft gegenüber dem Tier zu verbieten? Haben Sie überhaupt eine Ahnung, wie sehr sich unter anderem Menschen wie der von Ihnen schwerst diffamierte und verleumdete
Herr Dr.rer.nat. Dr.phil. Martin Balluch
einsetzen, die von Ihnen angesprochenen Forderungen für gesetzliche Verbesserungen durchzusetzen?
DDr. Balluch war es, der im Parlament als Experte geladen war, als das neue Tierschutzgesetz mit seinen kleinen aber immerhin vorhandenen Verbesserungen erlassen wurde. Unter anderem auf das Engagement von TierschützerInnen ist es zurückzuführen, dass in Österreich die Käfighaltung von Legehennen demnächst verboten wird. Ein winziger Tropfen auf den heissen Stein, trotz des immensen Einsatzes der TierschützerInnen.
Zitat: "ein paar verrückte Fundis"
Gerade Sie sollten mit dem Begriff "Fundis" vorsichtiger umgehen.
ad Freier Wille:
Ich habe nie meine ursprüngliche Aussage dementiert, dass Tiere einen freien Willen haben. Dass auch ich der Meinung bin, der freie Wille des Menschen sei stärker ausgeprägt, bedeutet ja nicht, dass ich Tieren die Willensfähigkeit abspreche.
@Claudine
Immer mit der Ruhe, liebe Claudine.
Sie haben keine Erfahrung mit Aloe Vera - Pflanzen und deren Wirkung auf die Haut.
Sie werden absolut verblüfft sein über die schnelle Hilfe durch diesen Pflanzensaft in den unten genannten Fällen.
Schade, dass die Wirkung noch so wenig bekannt ist. Wäre auch hervorragend geeignet bei Wundliegen von Kranken oder bei Babies, wenn der Popo wund ist etc.
Es wirkt auch schnell schmerzlindernd.
Ich halte nichts vom Kriegführen. Das mit Nahrungsaufnahme zu vergleichen ist abstrus.
Und ganz aus freiem Willen werde ich nicht Vegetarierin, ich könnte es aber wenn ich wollte. Das Tier kann es aber offenbar nicht, sonst gäbe es das in ausreichend großer Zahl.
Ich habe schon einmal geschrieben, dass es zum Thema Vegetarier - vor allem aber der Veganer - sehr gegensätzliche Lehrmeinungen gibt. Vor allem anerkannte Medizinier erachten es als gefährlich, etwa Kinder vegan zu ernähren.
Und nein, ich halte nichts vom Massenabschlachten. Können Sie eigentlich nur Schwarz-Weiß-denken? Und ich wäre dankbar, würden sich ein paar verrückte Fundis endlich mal darum kümmern, dass die grausamen Tiertransporte gesetzlich verunmöglicht werden.
Und jetzt erklären Sie unentwegt, welch freien Willen Tiere doch hätten um nun zu erklären, dass der freie Wille der Tiere doch nicht so ausgeprägt wäre und wir daher Verantwortung übernehmen müssten? Das erinnert mich a bisserl an das Geschwätz der Feministinnen, die permanent was von der Freiheit und Eigenständigkeit der Frauen daherreden um dann sofort wieder auf die Subventionen des benevolenten Staates zurückgreifen zu wollen.
So, ich geb zu jetzt ist mir die Zeit einfach zu schade das allen nochmals durchzukauen.
Faktum ist: nirgendwo in der Hl. Schrift gibt es ein Fleischverbot - in der Tradition der Kirche allerdings an den gebotenen Fasttagen ,was impliziert, dass ansonsten der Fleischgenuß erlaubt ist.
Und daran halte ich mich. Dem ist nichts mehr hinzuzfügen.
ad 2) Richtig, in der Natur wird alles verzehrt. Es ist ein ökosystemares Gefüge. Die Reste essen die Aasfresser.
Der Mensch hat Tiere zur Ware degradiert. Der Fleischkonsum und die dadurch verursachte ökologische Problematik ist enorm hoch. Die Überproduktion ist nicht mit Aasfressen in der Natur vergleichbar. Alleine die Stadt Wien wirft jeden Tag so viel Fleisch weg, wie die Stadt Graz mit ihren ca. 300.000 EinwohnerInnen täglich verbraucht.
ad 6) Zitat: "Menschen machen auch Pflanzen zur Ware. Raubtiere nicht. Ja selbst die Arbeitskraft wird Ware."
Ganz genau. Womit wir auch schon mitten in einem gesamtpolitische Kontext stecken, auf der Gesellschaftskritik im Allgemeinen basiert.
Zu Ihren Katzen antworte ich später. Ich habe jetzt einen Termin und das Thema ist zu komplex, um es in zwei Minuten abzuhandeln.
Zitat: "Wenn Tiere, so wie sie und ihre Professoren sagen, freien Willen hätten: Dann erklären Sie mir bitte endlich, warum die lieben Tiere nicht FREI-WILLIG Vegetarier werden?"
Warum töten Menschen FREIWILLIG? Warum führen Sie FREIWILLIG Krieg? Ist das ein Beleg dafür, dass Sie keinen freien Willen haben?
SIE WERDEN JA AUCH NICHT FREIWILLIG VEGETARIERIN, und dennoch haben Sie einen freien Willen, oder?
Noch dazu hätten Sie ohne weiteres die Möglichkeit, Vegetarierin zu werden, ohne körperliche Schäden davon zu tragen. Ein Raubtier hingegen kann ohne Fleisch nicht leben. Es kann nur durch die Jagd überleben.
Menschen sperren Tiere zu Milliarden ein und sehen Sie nur als Ware. Sie töten Sie in Akkordarbeit. AM FLIESSBAND! Sie unterstützen das, OBWOHL Sie einen freien Willen und alle Möglichkeiten haben.
Gewiss ist der freie Wille des Menschen ausgeprägter als der der Tiere. Ein Grund mehr, Vreantwortung zu übernehmen!!!
Und dass Tiere eigene Interessen verfolgen, Gefühlsregungen haben und zum Leiden fähig sind, ist eine Tatsache, die auch dann nicht leugnen können, wenn Sie die ganannten Professoren hundertmal diffamieren.
1) wer bringt den Nachweis? Es gibt andere Lehrmeinungen.
2) Falsch. Es bleibt jede Menge über, dafür gibt es Aasfresser...
3) Vorratshaltung anstatt Jagd und Sammlung hat den Menschen in seiner Geschichte ein gutes Stück weitergebracht. Sämtliche Kulturen, die sich entwickelt hatten und haben, haben Tiere zum Verzehr gezüchtet (und mithin auch eingesperrst)
4) Schauen Sie mal einem Löwinnenrudel zu oder Wölfen. Das ist sehr wohl akkordiert. Ansonsten bin ich durchaus der Ansicht, dass es von vielem - auch von Fleisch - zu viel gibt.
5) Darum bin ich dafür, dass Menschen sich auch mal am Bauernhof die Finger dreckig machen. Und zwar nicht erst bei der Schlachtung, sondern bei der Haltung. oder aber nach Ihrer Ansicht, als Jäger mit Pfeil und Bogen.
6) Menschen machen auch Pflanzen zur Ware. Raubtiere nicht. Ja selbst die Arbeitskraft wird Ware, die Zugkraft eines Pferdes bsplw. wird aber immer nur für Menschen zur Ware werden, niemals für andere Tiere, da diese die Kulturtechniken des Ackerbaus nicht kennen.
Und ich weiß noch immer nicht, was ich meinen Katzen füttern soll. Ich probiers mal mit der Ware "Gurke". Vermelde das Ergebnis später.
Zitat Claudine: "[...]keineswegs zimperlich damit sind, die Hl. Schrift heranzuziehen."
Das tu ich nur, weil ich mich auf einer katholischen Seite befinde und respektiere, dass Sie alle hier an die Bibel glauben.
Ich persönlich brauche keine Bibel, um meine Ethik zu begründen. Da stütze ich mich lieber auf ethische Überlegungen und auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaft.
Wenn Tiere, so wie sie und ihre Profs sagen, freien Willen hätten:
Dann erklären Sie mir bitte endlich, warum die lieben Tiere nicht FREI-WILLIG Vegetarier werden?
Warum verzehren sie FREI-WILLIG ihre Brüder und Schwestern (wie Sie das nennen)?
Und sagen Sie mir endlich um Himmels willen, wie ich meine Haustiere - Gottes Geschöpfe - ernähren soll, damit sich der paradiesische Zustand wieder einstellt?
Warum um alles in der Welt fressen die Viehcher FREI-WILLIG Fleisch, Leichen, Kadaver, Aas? Warum töten sie FREI-WILLIG? Zu Lande, im Wasser, in der Luft...
@Claudine:
ICH persönlich stütze meine Überzeugung, keine Tiere zu töten, sowieso nicht auf die Bibel, sondern auf eigene ethische Überlegungen und meine Position der pathozentristischen Ethik.
Es ist verwunderlich, dass gerade, Sie, die Sie ja an die Sonderstellung des Menschen glauben, sich nun mit Löwen und anderen Raubtieren vergleichen.
Der Unterschied zwischen Raubtieren und Menschen, die Tiere essen, ist ganz einfach:
1) Raubtiere sind als Carnivoren auf Fleisch angewiesen um zu überleben, der Mensch nachweislich nicht
2) Raubtiere nehmen nur so viel, wie sie zum Überleben brauchen.
3) Raubtiere sperren andere Tiere nicht lebenslang ein.
4) Raubtiere haben keine Schlachthöfe, in denen Sie Tiere in Akkordarbeit wie am Fliessband töten
5) Der Mensch kauft das steril verpackte Stück Fleisch im Laden, ohne sich darüber bewusst zu sein, welch immenses Leiden er verursacht
6) Raubtiere machen andere Tiere nicht zur Ware.
Schönen Gruß
@Humanist
aha. und die Tierlein sollen jetzt auch vom Fleischgenuss ablassen, um wieder im Paradies leben zu können.
Geh bitte...
Und nein, damals hat es keine Schlachthöfe gegeben, da haben die Leute selbst geschlachtet. na bestens, dann ist es ja kein Problem, wenn ich als Landkind mal wieder selbst Hand anlege...
Selbstgezogen, selbst geschlachtet, dann ein schöner Sautanz. Ganz meine Red'...
@Claudine:
Sie können sich auch an Univ.Prof. Heinrich Römer, Institutsvorstand Zoologie der Universität Graz oder an Univ.Prof. Karl Crailsheim am selben Institut wenden. Oder noch besser: Wenden Sie sich an einen Ethologen Ihrer Wahl an einer beliebigen Universität.
Dass Tiere keinen eigenen Willen hätten ist längst widerlegt. Zu Glauben, Tiere hätten keinen eigenen Willen, keine Bedürfnisse, keine Gefühlsregungen oder gar etwa keine Leidensfähigkeit ist wissenschaftliches Mittelalter!
Beste Grüße
(30) Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung.
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Und daraus schließen Sie jetzt, dass Menschen keine Tiere essen dürfen? Immerhin dürften demnach auch Tiere keine Tiere fressen. Wieso tun Sie es aber trotzdem?
Was ist denn nun mit den vielen Raubtieren, die so partout kein Gemüse fressen wollen, sondern lieber ihre Brüder und Schwestern??
Ihrer Auffassung nach haben Tiere doch freien Willen. Wieso haben Sie also den Willen, andere tierische Lebewesen, gelegentlich auch menschliche, zu attackieren, zu töten und deren Leichen zu verzehren (wie Tierrechtlicher sich so gerne ausdrücken), viele davon sogar wesentlich mehr als Meschen? Und glauben Sie, dass "Tierkinder", die von Tigern, Löwen, sonstwas gejagt werden, das alles als Schmusestunde empfinden?
Da könnten Sie genauso ein Video eines Geparden reinstellen, der eine Gazelle erlegt. Das ist auch nicht immer nur schön, das anzusehen.
Es ist übrigens noch eine Antwort von Ihnen ausständig:
Was soll ich meinen Katzen zu fressen geben? Sojaschnitzel und grünen Salat mit Kürbiskernöl?
Schon mehr als skurril ist, dass Sie als Agnostiker, der ratisboner süffisant vorwirft, an Begebenheiten der Hl. Schrift zu glauben (bzw. ihn deswegen für ein bisserl plemplem zu halten),wenn es um Ihre Ansichten geht, keineswegs zimperlich damit sind, die Hl. Schrift heranzuziehen.
Zitat "Der Heiland selber hat auch Fleisch gegessen."
Möglich. Aber damals hat es keine Schlachthöfe gegeben. Das waren alles ganz andere Verhältnisse, nicht vergleichbar mit der heutigen "Fleischproduktion".
Wie würde sich Jesus heute dazu äussern?
Zitat: "Sobald die Menschen aber aus dem Paradies vertrieben wurden, begannen sie aber mit dem Fleischgenuss (siehe Kain und Abel)."
Na eben. Also ist der Fleischgenuss Folge des Sündenfalls. Demzufolge gibt es also in einem von Gott gewollten Paradies KEINEN Fleischgenuss, ausser der Mensch wird Gott abtrünnig und verliert das Paradies.
Ein Grund mehr, nun wieder vom Fleischgenuss abzulassen, um eine weitere von Gottes ursprünglichen paradiesischen Regeln wieder zu befolgen. Step by Step
@Humanist:
Nein: Zeigt dass der Verbot des Fleischgenusses in keiner Weise biblisch begründet werden kann.
Der Heiland selber hat auch Fleisch gegessen.
Sie zitieren immer das Buch Genesis. Dies aber noch vor dem Sündenfall, wo die Menschen ja noch keiner irdischen Nahrung bedurften. Sie lebten in der heiligmachenden Gnade und der ständigen Gegenwart Gottes. Sobald die Menschen aber aus dem Paradies vertrieben wurden, begannen sie aber mit dem Fleischgenuss (siehe Kain und Abel).
Zitat von ratisboner:
"zeigt aber deutlich, dass der Genuss von Fleisch in keiner weise biblisch begründet werden kann."
so ist es!
Und auch wenn ich mich wiederhole... Genesis 2,4b-25
(29) Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich Euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. (30) Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung.
Das steht auf den ersten Seiten der Bibel.
Mir ist schon bewusst, dass man jetzt etliche spätere Bibelstellen zitieren und gegenhalten könnte, wenn man den eigenen Fleischkonsum auf Biegen und Brechen rechtfertigen will. Das ändert aber nichts daran, dass obiges auf den ersten Seiten der Bibel steht und somit eine der ältesten Aussagen darstellt.
@Humanist
Natürlich glaube ich das. Es steht schließlich in der Hl. Schrift. Dieser Text bezieht sich zwar eigentlich auf die unnötigen Reinheitsvorschriften der Juden (Verbot des Genusses von Schweinefleisch etc.), zeigt aber deutlich, dass der Genuss von Fleisch in keinerweise biblisch begründet werden kann. Wenn also der hl. Petrus in dieser Angelegenheit einer so herrlichen Vision gewürdigt wurde, muss es sich dabei um ein wichtiges und grundlegendes Thema handeln.