Der Herr Stein ist schon ein Häufchen Elend, weil er offensichtlich sich nicht traut, Klartext zu sprechen. In Wahrheit verachtet er zutiefst unseren Hl. Vater und spricht ihm die Kompetenz sich substantiell über Kunst zu äußern ab. Man sollte Herrn Stein ferner ja beinahe bemitleiden, weil er die normale (herzliche) Art sich mitzuteilen, offenbar nicht mehr beherscht. Er hat das Anti-Hafte verinnerlicht und versucht überall anzuecken, wie viele seiner Kollegen auch. In dieser …[Altro]
@yohanan--ich habe von den antworten des künstlers auch gelesen-mich hat das freche HERR RATZINGER gestört-wer den papst so nennt,spricht ihm das amt ab-das machen sogar gläubige anderer weltreligionen nicht----dieser künstler mag mit den ansichten des papstes nicht einverstanden sein,das nimmt ihm keiner übel,aber er beweist eben keine gute kinderstube und das kann man ihm schon übel nehmen-
Wissen Sie, dass Ihre Aussage "und damit brauchen wir keine Piusbrüder mehr, die nichts verstehen und nichts wollen außer sich selber..." eine üble Nachrede darstellt? Welchen Wert hat Ihr Gebet, wenn Sie so denken und schreiben? Und wie ist Ihre Position zum Hl. Vater, der offensichtlich mit den "Piusbrüdern" aus gutem Grund Gespräche führt?
Theaterregisseure Peter Stein nach der Begegnung mit dem Papst: "Wir Künstler dagegen habe die Aufgabe der Differenzierung. Wir müssen Schönheit sehen, wo sie vielleicht Herr Ratzinger nicht sieht. Wir müssen auch Hässlichkeiten verteidigen als Künstler, weil sie Abbild sind der Realität, in der wir leben, die Herr Ratzinger vielleicht nicht so gerne sehen mag." (http://www.kath.net/detail.php?id=24648)
Diese Haltung basiert auf dem Aristotelismus. Aristoteles hat gegenüber Platon mehr die … [Altro]
Die große Auseinandersetzung im 19.Jh in der Kunst war zwischen dem Lager der Romantiker, die das Unaussprechliche mit Hilfe der Kunst ausdrücken wollten, und denen, die bloß dem Bürgertum gefallen wollten und Erfolg beim Publikum haben wollten. Die ersteren sprachen den zweiten ab, dass sie wahre Kunst schaffen würden. Das führte dazu, dass die Avantgarde einer Kunst, die eine Botschaft vermitteln will, den Status der Kunst abspricht und von ihr als eines Kunsthandwerks spricht.
Selbsterkenntnis und Welterkenntnis bietet die Kunst allemal, aber Gotterkenntnis ist doch eher fraglich, wenn es sich nicht um religiöse Kunst, oder um einen religiösen Betrachter handelt.
Natürlich ist die Frage, ob Selbsterkenntnis auch ein Teil der Gotteserkenntnis ist. Das Christentum neigt dazu, diese Frage zu Recht zu bejahen. Denn eine Aufwühlung des Selbst in der Begegnung mit wahrer Kunst, also Kunst im Sinne einer genialen Schöpfung des Genies, kann zur Reinigung der Seele und … [Altro]
Diese platonische Kunstauffassung steckt essentiell auch hinter der Ikonenlehre, in der eine Ikone quasi die göttliche Realität durchscheinen läßt.
Aber diese antike Auffassung trifft sich ja auch gewissermaßen mit der romantischen Kunstauffassung, die besagt, dass die Kunst mehr sagen kann als Worte es vermögen, dass sie das Unaussprechliche erahnen läßt. Das wird aber nun dann wieder nebulös und wird zum Träger aller möglichen Inhalte, die nicht immer mit der christlichen Wahrheit zu … [Altro]
Mit der Kunst ist das so eine Sache, denn es gibt ja in der moderne verschiedene Auffassungen der Kunst. Die päpstliche Auffassung steht auf der Basis des Platonismus, das heißt dass er in der Kunst, die er anvisiert, die Wahrheit durchscheinen sieht und diese Kunst in den Dienst der Wahrheit stellt. Dagegen gibt es natürlich auch unter seinen Gästen Opposition.
Die moderne Kunst weist es ja weit von sich, eine Botschaft zu transportieren. Bestenfalls, nach dem … [Altro]
Kunst ist immer Ausdruck der Zeit! Doch für den kirchlichen Raum möchte ich schöne, Ehrfurcht einflössende Kunst. Denn Kirche ist dem Himmlischen zugetan, muss also auch dem entsprechend gestaltet werden.